[WF] Brennbare Flüssigkeit ausgetreten

  • Es ist eine größere Menge einer Brennbaren Flüssigkeit ausgetreten.


    Vergütung: 3200

    Dauer: 17 min

    Fahrzeugbedarf:

    2 Kdow

    1 ELW1

    1 GTLF

    2 ULF

    2 LF

    1 RW

    2 Anh./AB SWW (Schaumwasserwerfer)

    1 ZLF (Zumischerlöschfahrzeug)

    1 GW/AB HFS

    1 GW-G

    1 GW/AB Sonderlöschmittel

    1 GW/AB Saugwagen (zur Aufnahme der Flüssigkeit)


    Werkkategorie: Chemieunternehmen

  • Meldepflichtig?

    Was ist mit Polizei, allein wg. Dokumentation möglicher Umweltschäden.

    ELW / GW-Mess der Feuerwehr um zu kontrollieren ob hier Gefahren für die Allgemeinheit ausgehen.

    Es handelt sich um einen Einsatzvorschlag der Werkfeuerwehr -> Zwischenfall im Werk also keine Polizei benötigt. Ebenso besteht keine Gefahr für die Allgemeinheit, da die Allgemeinheit nicht ins Werk kommt und eine Brennbare Flüssigkeit kein sooo großes Problem darstellt.

  • Meine Kenntnis ist:

    1.) Der Einsatz der Werkfeuerwehr ist der zuständigen Leitstelle anzuzeigen. (Du willst ja quasi die gesammt WF ausrücken lassen, also muss das wohl)

    2.) Brennbare Flüssigkeiten, sind sicher zu lagern. Ist das nicht mehr gegeben, hast du niedrige Flammpunkte, sowie viele weitere Gefahren für Mensch und Umwelt.

    3.) Das ruft aber bei der Leitstelle weitere Vorgaben auf ... (z.B. Umwelt-Schadensanzeige-Verordnung usw.)

    4.) Wenn etwas in diesem Umfang "schief geht" ... hast Du Polizei, Umweltbehörde, Gewerbeaufsicht und Genossenschaft automatisch mit dabei.

    ... und die bringen alle ihre Prüflinge in Stellung.


    Ob das ein sooo großes Problem ist definiert da nicht einfach eine WF, schon garnicht bei 15 ausrückenden Einheiten

  • Mal langsam hier.


    Das ist kein Katerstophen Scenario wie es in amerikanischen Filmen gern gezeigt wird.


    Es handelt sich um einen Einsatz, wie der tatsächlich fast täglich irgendwo in deutschen Chemieunternehmen vorkommt. Hier reichen die Einheiten der WF völlig aus. Dass Behörden über einen solchen Vorfall informiert werden müssen ist mir klar, jedoch ist das nicht bestandteil des Leitstellenspiels.

    Meine Kenntnis ist:

    1.) Der Einsatz der Werkfeuerwehr ist der zuständigen Leitstelle anzuzeigen. (Du willst ja quasi die gesammt WF ausrücken lassen, also muss das wohl)

    Sogesehen ja, jedoch ist die Zuständige Leitstelle die Werkseigene Einsatzzentrale/Leitstelle.

    Bei uns im schönsten teil Deutschlands (es sollte klar sein, dass es sich hierbei um das Weis-blaue Sondergebiet handelt) hat jede anerkannte Werkfeuerwehr auf dem Werksgebiet das Hoheitsrecht. Somit obliegt die Einsatzhoheit auch wenn Einheiten von außen benötigt werden dem Leiter der WF und nicht dem örtlichen KBM(I/R).


    ELW / GW-Mess der Feuerwehr um zu kontrollieren ob hier Gefahren für die Allgemeinheit ausgehen.

    Es handelt sich um eine brennbare Flüssigkeit und nicht um Giftgas. Das einzige was du hier sinnvoll messen kannst ist die Konzentration der Ausdampfungen in der Luft (Explosionsgrenze). Hierfür benötigt man keinen GW-Mess oder ähnliches, weil die Messgeräte mittlerweile sogar bei freiwilligen Feuerwehren ganz einfach im LF mitgeführt werden.



    Die Explosionsgefahr wird in diesem Fall vom Sonderlöschzug gebannt und der normale Löschzug kümmert sich um die Schadensbehebung. Der Einsatz wird vom angegebenen ELW1 koordiniert.

  • Gut, wenn Du das sagst. 100% würde ich dem nicht zustimmen da sich hier durchaus Interpretationsspielraum in der Bayrische Gesetzeslage ergibt.


    Aber wie auch immer, Bayern ist dann vielleicht mal wieder nicht das Maß der Dinge ;)

    Also bekommt der Einsatz ein Auswahlhaken "nur in Bayern speilbar" ... oder man passt ihn einfach auf alle Bundesländer an ;)