Am Stuttgarter Flughafen hat ein Rucksack im Sicherheitsbereich am Donnerstagvormittag einen Einsatz der Bundespolizei ausgelöst. Das sorgte für Verspätungen und mehrere abgesagte Flüge. Erst später habe man den Besitzer des Rucksacks gefunden, teilte die Bundespolizei dem SWR am Donnerstagnachmittag mit. Für ihn habe der Vorfall keine Ermittlungen zur Folge, da er nichts falsch gemacht habe.
Die Polizei hatte zuerst den Rucksack entdeckt, der niemandem konkret zuzuordnen war. Danach bestand der Verdacht, dass der Rucksack verbotenerweise in die Sicherheitszone gelangt ist. Deswegen hatte die Bundespolizei den Bereich der Sicherheitskontrolle komplett räumen lassen. Etwa 500 Reisende mussten nach Angaben des Flughafens den Sicherheitsbereich verlassen und wieder ins Terminal zurück. Das betraf auch Fluggäste, die bereits zum Abflug ins Flugzeug eingestiegen waren.
Stuttgarter Airport: Vorfall im Sicherheitsbereich
Die betroffenen Fluggäste wurden den Angaben zufolge neu kontrolliert und durften erst dann wieder in den Sicherheitsbereich. Durch den Einsatz kam es zu Einschränkungen im Flugverkehr. Allerdings waren nur Passagiere betroffen, die abfliegen wollten.
Um kurz nach 13 Uhr war der Einsatz der Behörden beendet. Die Sicherheitskontrollen wurden für die Fluggäste daraufhin wieder geöffnet, wie der Flughafen am frühen Nachmittag mitteilte.