Beiträge von Belu

    Ich würde mir wünschen, dass die Einsätze auch nur da auftreten, wo auch Rettungshunde vorhanden sind. Ich habe welche im Westerwald und bekomme Einsätze in Nürnberg. Also habe ich die Ausbauten auf "Nicht einsatzbereit" gesetzt. Das kann doch auch nicht im Sinne des Erfinders sein, finde ich...

    Du hast als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr (nicht THW oder andere HiOrg) ab dem Moment, in dem der Melder bimmelt, Sonderrechte. Auch mit dem Privat-PKW und das auch ohne Kennzeichnung.

    Das heißt, du darfst eh schon im Einsatzfall schneller fahren, über Rote Ampeln, entgegen Einbahnstraßen,… also alles, was nach §35 StVO erlaubt ist, musst aber halt einer erhöhten Sorgfalt nachgehen.

    Ob es sinnvoll ist, mit 120 Sachen innerorts ans Gerätehaus zu düsen und andere zu gefährden, ist ein anderes Thema.

    Und grundsätzlich darf ich mir an ein PKW KEINE zusätzlichen Leuchtelemente anbringen. Und damit sind die blinkenden Schilder schon nicht erlaubt. (Siehe StVZO).

    All das ist mir nach über 40 Jahren FF wohlbekannt. Leider fahren aber gerade die jüngeren Mitglieder einer FF wie die gesengten Säue zum Gerätehaus. Eben weil sie diese Sonderrechte in Anspruch nehmen. Nur vergessen sie, dass die anderen Verkehrsteilnehmer das erstens überhaupt nicht wissen, bzw. weil sie es auch nicht erkennen können.


    Ich hatte bei Fahrten zum GH zweimal einen heftigen Unfall, wie es der Zufall will wurde mir in beiden Fällen von Kleinkrafträdern die Vorfahrt genommen. In beiden Fällen hätten mir weder Dachaufsetzer noch ein Blinklicht geholfen. Beide Fälle waren so eindeutig dass es zu außergerichtlichen Einigungen mit den Versicherungen kam.


    Je mehr ich darüber nachdenke, desto unschlüssiger bin ich mit meiner Meinung...

    Ich habe zu diesem Thema zwei Meinungen, die weit voneinander getrennt sind. Zudem bin ich der Meinung, wenn Dachaufsetzer oder ähnliches erlaubt wird, dann nur in Orten, wo es wirklich notwendig ist. Also in größeren Gemeinden oder Städten mit viel Verkehr und Ampelregelung.


    Meine erste Meinung:


    Da bin ich absolut dagegen. Wenn dann mal leuchtende Blinklichter kommen würden, sehe ich schon die Jungspunde mit frischem Führerschein mit Blinklicht in die Disco fahren. Vielleicht sogar ältere...

    Darüber hinaus wird sich die Fahrweise zum Gerätehaus mit dem Blinklicht sehr wahrscheinlich noch weiter verschlimmern als es sowieso schon ist!


    Meine zweite Meinung:


    Es kann doch irgendwie nicht sein, dass der Melder geht, irgendeine schlimme Sache ist passiert und die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr fahren zum Gerätehaus und müssen sich durch den dicksten Verkehr kämpfen. Da ist die Omma mit dem Rollator, da ist der Auswärtige, der sich nicht auskennt und langsam fährt.

    Am Gerätehaus angekommen springt man dann in die Einsatzfahrzeuge und fährt wie es sich für die Feuerwehr gehört zur Einsatzstelle. Und der C- und B- Dienst haben ein Dienstfahrzeug zu Hause und haben diese Probleme nicht (mehr).

    Warum also nicht Sonderrechte für Mitglieder der FF? Klar, es gibt Gesetzregelungen dagegen, aber die kann man ändern. Und jeder Mißbrauch wird mit einem Führerscheinentzug von einem Jahr und lebenslangem Ausschluß aus der Feuerwehr bestraft. Schon beim ersten Mal.


    Das sind meine zwei Meinungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Ich persönlich habe die Fahrten zum Gerätehaus immer gehasst und bin froh, das ich nicht allzu weit vom Gerätehaus gewohnt habe. Dauer ca. 2 Minuten, aber das hat mir sehr oft auch schon gereicht.

    ohne martinshorn kein wegerecht.. wärst du weiter gefahren und er dir in die Seite reingeknallt wäre er der unfallverursacher.

    Das ist das letzte, was ich möchte, denn irgendwie sind wir doch alle auf der gleichen (richtigen) Seite!


    Zudem, ich habe ein flammneues Auto, keine 4.000 KM auf dem Tacho...:):)

    Naja ... also ... ohne dir ans Bein pinkeln zu wollen (wir beide haben ja öfter mal Kontakt hier), aber dein Eingangsbeitrag liest sich eher weniger so, als wolltest du nur zur Vorsicht mahnen, sondern eher so, als hättest du dich über eine Situation aufgeregt und wünschst dir nun Bestätigung, dass das so halt mal gar nicht geht. – Absolut menschlich! Aber damit ist der Drops dann jetzt auch eigentlich gelutscht, oder?

    Stimmt, ich habe mich geärgert, keine Frage. Aber deswegen verurteile ich den Fahrer nicht oder hole gar, wie oben einer schreibt, die Moralkeule raus.


    In meinen Augen hat der Fahrer einen Fehler gemacht, ich habe mich geärgert, gut is...

    Für alle anderen finde ich es aber nach wie vor sehr kritisch da jetzt mit der Moralkeule draufzuhauen

    Ich will doch gar nicht mit der Moralkeule kommen, ich will nur darauf aufmerksam machen, dass man besondere Vorsicht walten soll, wenn man mit Sonderrechten fährt.

    Und das es m.E. ein Unterschied ist, ob ich ohne Horn auf der Landstraße oder im Wohngebiet unterwegs bin.

    Und das das Blinken absolut überbewertet wird, sehe ich jeden Tag...


    Ich verurteile den Fahrer ja auch nicht, aber jetzt wird's philosophisch:


    99% der geleisteten Arbeit ohne Fehler abliefern bedeutet, das einer von Hundert operierten stirbt, das von 100 gebauten Autos eines nicht in Ordnung ist usw.


    Nochmal, ich verurteile den Fahrer nicht, aber wer sich ans Steuer eines mit Sonderrechten versehenen Fahrzeug setzt und diese in Anspruch nimmt, sollte wissen was er da macht und doppelte und dreifache Vorsicht walten lassen.

    Naja, man darf nicht vergessen wir kennen die Situation in dem Moment nicht, hat ihm sein Kollege grade was zugerufen, war die Situation Hinten drin grade "ungewöhnlich" oder war einfach der Blinker kaputt? Alles Dinge die wir hier nicht kennen. Und ich finde es Moralisch fragwürdig ein Urteil über jemanden abzugeben, wenn man nicht die ganze Situation kennt.

    Sehe ich etwas anders:

    1. es war definitiv eine Anfahrt, weil hier kein KH ist, also keine ungewöhnliche Situation hinten drin.

    2. gerade als Fahrer eines Fahrzeuges mit Sonderrechten habe ich besondere Vorsicht walten zu lassen. Es gibt genügend Gerichtsurteile die sich mit fahren mit Sonderrechten befassen und die gehen nicht immer "gut" für die Fahrer aus.

    Nun war es ja gestern so, dass der RTW zudem auch noch ohne zu blinken vor mir links abgebogen ist. Woher sollte ich wissen, dass er abbiegen will?

    Ich würde sagen, in diesem Fall war es dann wohl ganz klar Wegerecht, das er in Anspruch genommen hat. Hart bremsen musste ich zwar nicht, aber dennoch hat er mir im eigentlichen Sinne die Vorfahrt genommen...


    By the way: ich war jahrzehntelang aktiv in einer FF welche in ruhigen Jahren 250-270 Einsätze hat. Ich bin selber so manchen Kilometer in dieser Zeit mit Sonderrechten gefahren-

    Ich fahre lieber mit Zuviel Horn als mit zuwenig.

    Ich wiederhole diese Zitat weil dies auch vollkommen meine Meinung vertritt.

    Sonderrechte sind nicht gleich Wegerechte. Auch ohne Partybeleuchtung und Panikokester dürfen Sonderrechte (Fahren entgegen der Fahrtrichtung, erhöhte Geschwindigkeit usw.) Wargenommen werden. Da ist das Blaue blinke Licht eher nur ein netter Hinweis. Siehe § 35 StVO.


    Nur bei der Inanspruchnahme des Wegerechts, also der Aufforderung einen Freien Weg zu bilden, ist Blaulicht (und) Folgehorn nötig. § 38 StVO.


    ______


    Nur falls sich hier jemand bemüßigt fühlt was zu sagen der die Rechtslage nicht kennt.

    Dann sollte man aber in einer reinen Wohngegend auch angemessen fahren. Wie geschrieben sind hier jede Menge "Rechts-vor-Links" Straßen mit spielenden Kindern und wenn ich dann mit einem Fahrzeug angedonnert komme und da nicht drauf achte, gibt es eben mächtig Ärger wenn was passiert. Sonderrechte hin oder her.

    Und blinken tut auch nicht allzu weh.

    Folgendes ist mir heute morgen passiert:


    Ich wohne in einer 30er Zone mit jeder Menge "Rechts-vor-Links" Straßen. Ich wollte Richtung Hauptstraße, da kam mir ein RTW nur mit Blaulicht ohne Martinshorn entgegen. Und bog auch noch ohne zu Blinken links ab.

    Da war ich doch einigermaßen stinksauer, weil wie kann man in einer Wohngegend, wo auch Kinder spielen, dass Martinshorn auslassen? Ich weiß, dass es absolut "in" und "Cool" bei den Profis ist, das Martinshorn so wenig wie möglich zu nutzen. (Eigene Aussage eines Beamten einer ständig besetzten Wache mir gegenüber)

    Aber man kann es auch übertreiben finde ich. Achja, Uhrzeit kurz vor 10:00 Uhr heute morgen, also geweckt hätte die auch kaum jemanden...

    Und das war nicht das erste Mal, die fahren hier sehr häufig ohne Martinshorn, seltsam ist nur, wenn ein NEF dabei ist, machen beide Musik.

    Was sagt ihr dazu? Auch die Profis sollten bitte ihre Meinung dazu sagen.

    Muss es eigentlich wirklich sein, wenn ich RHS im Westerwald habe, diese in Braunschweig benötigt werden? Wäre schön, wenn man dies wie auch bei anderen Einsätzen einschränken würde.

    Ich komme entgegen meiner Versprechung innerhalb der nächsten zwei Wochen nicht dazu, diese Einsätze neu zu gestalten. Wenn dies ein anderer Spieler machen möchte, nur zu, ich hätte nichts dagegen. Nur das von mir beschriebene Szenario 1 würde/werde ich weglassen, da es doch zu unrealistisch ist.

    Da ich bei meinen Vorschlägen zu Einsätzen auf dem Bauernhof genau so einen Vorschlag machen wollte, bin ich natürlich absolut dafür.


    Und ich habe mir die Ausarbeitung einen Einsatzes gespart...

    Ich finde den Vorschlag sehr gut und bin dafür.

    Allerdings finde ich die FwK Anforderung mit 5% zur niedrig, wenn man mal das Gewicht eines normalen Linienbusses bedenkt. Ich würde diese Anforderung sogar auf 50% schrauben.