Beiträge von Gekkan

    Man schreibt sich also auf die Fahne, Diskriminierung ausmerzen zu wollen, begründet die gewählte Methodik aber im selben Atemzug mit diskriminierenden Thesen ("schwaches Geschlecht", die immerwährende Implikation, Frau traue sich wahrscheinlich selbst nicht, Missstände anzusprechen und freue sich deshalb über einen Vertreter etc.).
    Wär von vornherein grundsätzlich angeprangert worden, dass hier per PN Anfeindungen verschickt werden, hätte ich mich zu der Sache wahrscheinlich gar nicht großartig geäußert. Wurde es aber nicht – der absolute Hauptkritikpunkt im Startpost bestand darin, dass nun ausgerechnet und um Gottes Willen weibliche User angegriffen werden, als sei es die Grenzüberschreitung des Jahrhunderts.


    Wie der Wesersroland schon treffend herausgestellt hat: Welchem Geschlecht die Angegriffenen angehören, hat hierbei vollkommen irrelevant zu sein. Verächtlich ist es, dass User angepöbelt werden, nicht, dass Frauen angepöbelt werden. Man sieht an den Reaktionen jetzt sehr schön, wie kontraproduktiv ein solches Vorgehen für eine wirkliche Veränderung der soziologischen Rollenwahrnehmung ist – ihr habts oben gelesen, für das schwache Geschlecht muss nach wie vor eingestanden werden. So der ernüchternde Tenor! :|


    Das liest sich bei mir jetzt vielleicht sehr viel dramatischer, als es eigentlich gemeint ist – im Prinzip ist mir das völlig wurscht, wer hier für wen und warum Missstände anprangert und sich einsetzt und hastenich'gesehen –; ich wollte dabei bloß mal ein wenig den Blickwinkel variieren und zu verstehen geben, dass ein solch impulsiver Aktionismus gegen fest in den Köpfen verankerte Diskriminierungsmuster nun mal rein gar nichts ausrichten kann. Generell ist mir schon aufgefallen, dass die Diskussionen hier übermäßig emotionsgeladen geführt werden: ich erinnere mich an den kürzlich erstellten Moderatorenkritikthread, an den prophezeiten Weltuntergang durch den Betreiberwechsel, an das weinerliche Geunke, wenn hier jemand mal wieder – völlig legitim – Einsatzvorschläge bringt, die übermäßiges Gewaltpotential innehalten ... Ich denke, an den Grundton hier muss ich mich noch gewöhnen! :saint:

    Mal so als Frage in die Runde: Gibt es den Worten Alemannias wirklich noch etwas hinzuzufügen, ohne sich zu wiederholen?

    Mir drängt sich gerade die Frage auf, welchen genauen Zweck so ein wutschäumender, antimisogynistischer (Text-)Schutzwall erfüllen soll.

    Ein Schelm, wer daraus schließt, emanzipierte Userinnen seien nicht in der Lage, eigenständig souverän mit minderstem Shitgeposte à la Küchenverweisen und Altherrenzoten umzugehen, sondern stattdessen gar auf männliche Fürsprecher angewiesen. ;)


    Soviel nur als Anstoß zur Selbstüberprüfung, ob geballte Whiteknighterei tatsächlich immer und überall weiterhilft, oder manchmal doch bloß als Bestätigung der eigenen moralischen Unantastbarkeit dient. Ich jedenfalls kenne genug wirklich emanzipierte Frauen, denen sich bei dieser Art Aktionismus die Nackenhaare sträuben würden. Im Internet hat jemand beleidigende Scheiße geschrieben - woohoo, big deal. Warum wird jetzt ausgerechnet bei den Frauen ein Fass aufgemacht? Sind die etwa schutzbedürftiger als männliche User, die per PN angepampt werden? Der aufrichtige Feminismus würde weinen.

    1. Strohballen Brand = sollte besser als Strohballenbrand laufen (wieder ein zusammengesetztes Substantiv)


    Die ganzen verbliebenen Deppenleerzeichen gehören echt langsam ausgemerzt – Strohballen Brand, Traktor Brand und Mähdrescher Brand fallen mir auf die Schnelle ein. Beeinflusst das Gameplay zwar nicht, tut mir aber trotzdem jedes Mal weh. ||

    Könnte die CBRN ManV nicht die Ausbreitung oder so sein?


    Auch eine Option, dann hätten wir sowohl den schönen, neuen rein medizinischen MANV als auch eine weitere CBRN-Lage geschaffen. Ausbreitungswahrscheinlichkeit sollte dann möglichst nicht ganz so hoch sein. :saint:


    Die Abgrenzung zum sinnvollen Einsatz einer (V-)Dekon-Komponente beim Massenanfall Erkrankter würde ich sehen, sobald Biostoffe der Risikogruppe 4 involviert sind. Erachte mich auf dem Gebiet aber keinesfalls als letzte Instanz – würdet ihr die Grenze ähnlich ziehen? Und wenn ja, wie sollte der Ausbreitungseinsatz dann betitelt werden? Sollte ja auch für Laien noch nachvollziehbar bleiben ...

    Kauf einen AB-Schlauch und bastel ne HFS-Grafik dran, da haste deinen Sechszylinder-Volvo-Turbodieselschiffsmotor-Abrollbehälter – und kannst ihn obendrein auch noch genau so einsetzen, wie er auch in der Realität eingesetzt wird: zur Wasserförderung. Wie ein AB-Schlauch, was das Ding letztenendes auch bloß ist! Da staunen Sie, was? :saint:

    Für mehr willige Löschknechte die meine Patienten schleppen ;)


    Kann ja ne mind. Anzahl FWler einstellen, könnten dann ja sogar mit nem MTW angedüst kommen


    Ich weiß zwar immer noch nicht, wo die Feuerwehrmenschen die ganzen, armen Leute, bei denen es vorn und hinten raussuppt, hintragen sollen (und dazu noch mit mehr Manpower als per obligatorischer Tragehilfe-Staffel erbracht), aber mit einer moderaten Mindestanzahl könnte ich auch noch ganz gut leben, sofern mir dafür der lustige CBRN-Zirkus erspart bleibt. :S

    Das Problem ist: auch bei reinen Rettungsdienstlichen ManV-Lagen wird die Feuerwehr gebraucht - Organistation, Tragetrupps,...


    Warum sollte der Rettungsdienst sich nicht eigenständig organisieren können? Der OrgL leitet organisatorisch, der LNA medizinisch; und wenn dazu beide Herrschaften – so kenn ich es zumindest aus meinem Ausrückebereich – dann noch mit Fahrzeugen aufschlagen, die ausstattungstechnisch in etwa einem ELW 1 entsprechen, sollte die Kiste wunderbar allein gewuppt werden können. Wobei ich mich auch nicht vehement gegen einen notwendigen Feuerwehr-ELW 1 sträuben würde ... Mein Hauptanliegen war es, den aufgeplustert anmutenden CBRN-Aspekt zu streichen.


    Gleiches gilt für Tragetrupps – wo tragen die hilfsbereiten Brandschutzkräfte den Patienten denn hin, wenn nicht draußen schon ein RTW/KTW wartet (natürlich samt Personal, das von Anfang an selber hätte tragen können? :D ). Eine Patientenablage scheint mir für ein Szenario, wie es hier bisher im Gespräch war, deutlich überzogen.


    Und da dieser Einsatz auch eine Einsatzart mit infektiösen Patienten darstellen kann (z.B. Noro-Virus) sind die Gefahrgutkomponenten drinnen.


    Es lässt aber doch niemand einen (V-)Dekon-Platz für ein paar Noroviren aufbauen. Da legt der Rettungsdienst die Infektionsschutz-PSA an und fertig. Hab mir interessehalber mal ein paar Referenzeinsätze zusammengegooglet, alle mit Verdacht auf Noroviren (in Schulllandheimen, Pflegeeinrichtungen etc.), und der Feuerwehransatz ging selten über ELW (ggf. + HLF) hinaus. Natürlich mag der eine oder andere Leitstellenbereich so was auch größer aufziehen – aber wie gesagt, als reine RD-Lage fänd ichs bodenständiger und vor allem aufgrund des bisherigen Alleinstellungsmerkmals interessant. Wär schade, diese Lage auch wieder künstlich hochzuzüchten – aber letztenendes isses dein Vorschlag! :D


    EDIT: Tippfehler.

    Grundsätzlich mag ich den Vorschlag eines MANV, der sich voll und ganz auf den Rettungsdienst fokussiert und nicht als "Beiwerk" eines Feuer- oder Hilfeleistungseinsatzes (vgl. Brand in Klassenraum, Baum auf Zug, Chemieunfall an Schule etc.) entsteht, wirklich sehr. Ein rein medizinischer MANV fehlt uns noch bei den Einsätzen – und deshalb möchte ich Kritik an den bisher vorgeschlagenen Einsatzmitteln (siehe Startpost) äußern.


    Warum sollte man einen reinen, großen RD-Einsatz, den es so noch nicht gibt, im Ansatz wieder zur bereits mehrfach in verschiedenster Couleur vorhandenen CBRN-Lage verkappen? DekonP, GW-Mess, GW-A, GW-G – ist doch Käse. Schmeiß alle Feuerwehrkräfte raus – von mir aus bis auf ein zwingend erforderliches LF zur Tragehilfe – und lass den Rettungsdienstlern ihren Spielplatz. Beschränk dich auf die Lebensmittelvergiftung und ähnlich "harmlose" Indikationen als Erkrankungsursache – CO-Alarme, Gasausströmungen und dergleichen sind hier schon ziemlich gut repräsentiert.


    Kurzum: Als rein medizinischen MANV würd ich das Ding sehr gern und schnellstmöglich im Spiel sehen wollen! :)

    Wer würde sich denn bitteschön einen KdoW für 10 Coins kaufen, wenn er sich genauso gut für ein paar dahingehustete Credits einen ELW 1 in die digitale Halle stellen kann? Die vollkommene Freiheit bezüglich a) Funkrufname, b) Grafik und c) eigener Fahrzeugklasse beschert dir schon heute einen KdoW, den du im Gameplay nicht, aber auch gar nicht von einem Exemplar unterscheiden könntest, das als "Originalklasse" eingepflegt würde, wenn du es drauf anlegst.


    Gleiches gilt für einen GW-Tier, einen AB-Wassertank, einen AB-Mulde und wie sie alle heißen. Ich selbst bin eindeutig Hardcore-Realbauer (handelt mit es! :D ) und sogar äußerst froh darum, dass eben nicht jeder (mehr oder minder seltene) Exot als vorgegebene Klasse ins Spiel aufgenommen wird. Das schafft doch nur Limitationen ... Seid kreativ, dann funktioniert das alles einwandfrei mit den derzeit gegebenen Fahrzeugtypen (und selbst das sind – hinsichtlich der vor der Einführung der eigenen Fahrzeugklasse geschehenen Bemühungen um eine realistische Typenvielfalt – theoretisch noch zu viele, aber stört ja nicht, insofern isses wurscht)!

    Bei der Pflege meiner AAO stehe ich vor einem konkreten Problem: In den unterschiedlichen Ausrückebereichen meiner Stadt fahren in der Realität auf das selbe Einsatzstichwort (z. B. Öl-Einsatz, P Tür etc.) unterschiedliche Fahrzeuge raus; im Wachbereich der Stadtmitte primär ein KEF, in den Außenbereichen primär ein HLF. Derzeit sehe ich keine Möglichkeit, die unterschiedlichen Alarmvorschläge ins Spiel einzubinden, ohne für jedes Einsatzstichwort eine nervige Dublette je Wachbereich anzulegen.


    Helfen würde mir hierbei eine Funktion, die mich bei der AAO-Erstellung eine


    Eigene Fahrzeugklasse ODER Eigene Fahrzeugklasse


    hinterlegen ließe und die Auswahl der Einsatzmittel nach der schnellstmöglichen Verfügbarkeit träfe. Grundsätzlich ist diese Funktion ja sogar schon implementiert (HLF oder RW bzw. HLF oder RW und LF) – bloß fehlt mir hierbei der variable Faktor. Ich kann mir vorstellen, dass auch noch weitere User für ein solches Tool Verwendung fänden und damit gern ein wenig an ihrer AAO rumbasteln würden. Ist dem so? :S

    Oha, das ist eindeutig! 12:0 für mehr Polizei – da braucht man, glaub ich, gar nicht länger abzuwarten. Ich erhöhe den Vorschlag auf drei Funkwagen (gehe in dem Zuge auch auf zwei Polizeiwachen als Mindestvoraussetzung hoch) und habe somit, was die bisher implementierten CBRN-Lagen (den Werkfeuerwehrkram ausgenommen) angeht, einen vergleichsweise sehr hohen Polizeiansatz erreicht (beide Verianten Gefahrgut-LKW verunglückt erfordern bloß zwei Fahrzeuge, genau wie Leck in Chemikalientank – der Chemieunfall in Schule kommt sogar völlig ohne Bullerei aus! :D ); einzig die Unbekannte Substanz (vier Wagen ) übertrifft den Transportunfall mit Strahler in seiner jüngsten Fassung, wobei man es dort – beispielsweise mit zwölf LF – auch eindeutig zu gut gemeint hat.


    In meinen Augen sind die drei Streifenwagen also, sowohl im Hinblick auf den angestrebten Realismus als auch auf den Gesamtrahmen, den das Spiel bisher in diese Richtung hergibt, eine gute, verhältniswahrende Lösung.


    Kann jemand damit absolut nicht leben, oder gibt es noch andere Punkte, die jemandem Kummer bereiten?

    Scherz beiseite, schöner Vorschlag und gut durchdacht.

    Danke!


    Die GW-G-Wahrscheinlichkeit habe ich jetzt analog zum DekonP im Startpost ergänzt. Bezüglich Polizei bin ich aber immer noch der Ansicht, dass zwei Streifenwagen für die (erweiterte) Absicherung eines VUs grundsätzlich ausreichen und alles, was über diesen Kräfteansatz hinausgeht, dem Gusto des jeweiligen Spielers zuzuordnen ist. Tut ja nicht weh, mehr zu alarmieren, als vom Spiel verlangt wird – was natürlich auch nicht heißen soll, dass ich mich absolut querstellen würde, den Polizeibedarf bei einem entsprechenden, deutlichen Mehrheitswunsch noch weiter nach oben anzupassen.


    Wie sehen das diejenigen, welche den Einsatz gern im Spiel sehen würden und sich zur Polizei bisher nicht geäußert haben? Mindestens drei Fahrzeuge zwingend, oder zwei Wagen ausreichend?

    Über was wird hier eigentlich diskutiert?

    Von meiner Seite aus über eine – in deinem Beitragsverlauf schon umrissene – verhältnismäßig kleine Lage. Wie eingangs beschrieben: VU Kleintransporter, gekennzeichnet als Gefahrgutklasse 7. Nicht mehr, nicht weniger. Kein begleiteter Hochrisikotransport, keine Gefahr durch diebisch lauernde Terroristen, keine durchgenudelten Brennstäbe. Schlicht und ergreifend leicht radioaktive, medizinische Präparate oder Ähnliches.


    Allerdings würde ich hier zusätzlich einen GW-G zwingend einbauen, da sich auf diesem auch beispielsweise Überfässer befinden, in denen man ein beschädigtes Paket sehr gut zwischenlagern kann bis es dann von Spezialunternehmen abgeholt wird.

    Den GW-G hätte ich allein schon aus dem Grund sehr, sehr ungern zwingend dabei, weil er in der AAO meines realen Ausrückebereiches gar nicht erst für das Strahler-Stichwort hinterlegt ist. :D
    Wie gesagt, bei uns kommen zwei GW-Mess und zwei ABC-Erkunder – das wars an CBRN-Sonderfahrzeugen. Was ich höchstens sehe, ist die Möglichkeit, den GW-G – der ggf. größeren verfügbaren Überfässer wegen – mit geringer Wahrscheinlichkeit, ähnich der des DekonP, als Nachforderung mit einzubinden. Aber auch das muss meiner Ansicht nach nicht unbedingt sein, weil ich bei der Konzepterstellung immer eine kleinere, strahlungstechnisch unbedrohliche Lage vor Augen hatte, was das Rumhantieren mit den großen Überfässern auch schon wieder überflüssig macht. Für teilweise beschädigtes, kleineres Stückgut hätten Messfahrzeuge – sollte tatsächlich eine relevante Strahlung gemessen werden, deren Quelle unbedingt zwischengepackt werden muss, bis die Entsorgungsfachfirma aufschlägt – erfahrungsgemäß ohnehin ein oftmals ausreichendes Behältnis dabei. Aber auch hierüber lässt sich natürlich wieder trefflich streiten – wie gesagt, als Wahrscheinlichkeit will ich einen GW-G gar nicht kategorisch ausschließen, bloß als Pflichtmaßnahme scheidet er für mich aus.


    Dass bei einem Gefahrguteinsatz viele Feuerwehrkräfte vielleicht "mit verschränkten Armen herumstehen" ist nicht unnormal, da gerade bei einem solchen Einsatz niemals Alle gleichzeitig in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich tätig werden (müssen). "Über" sind die trotzdem nicht ...

    Ein grundsätzlich verhältnismäßig hoher Kräfteansatz ist bei CBRN-Lagen sicher nicht falsch und als durchweg normal anzusehen – für die beschriebene, kleine Lage liegt aber in der Tat oft eine Überalarmierung vor. Darauf wollte ich lediglich hinaus – der Punkt war, die Anzahl der zwingend benötigten Kräfte nicht in die Höhe zu treiben, nur, weil man vielleicht von der eigenen AAO gewohnt ist, dass mehr Kräfte alarmiert werden, als ich hier aufgeführt habe.


    Schlussendlich ein paar Artikel über Referenzeinsätze, damit alle ein grob einheitliches Bild vor Augen haben, wie das, was mir bei meinem Konzept vorschwebt, in der Realität aussehen kann:
    VU auf der BAB5

    VU auf der A7

    VU auf der A8

    Transporter in Böschung

    Ich will über diesen Punkt nicht zanken, ...

    Alles gut, wir wollen ja einen möglichst realistischen Ansatz erörtern! :)


    Ich habe mal ein wenig nach Referenzeinsätzen gegooglet. Allzu viel auswertbares Material gabs jetzt nicht, aber grundsätzlich lässt sich feststellen: Die Polizei war beim überwiegenden Anteil der Fälle schon mit mehr als einem Wagen vertreten – ebenso wie die Feuerwehr mit deutlich mehr Löschfahrzeugen als meinen angedachten drei Stück angerückt ist –, wobei sich hierbei gleichermaßen die Frage nach der tatsächlichen Notwendigkeit stellt. Ein Großteil der Kräfte, sowohl FW als auch Pol, stand auf den Fotos mit verschränkten Armen in Bereitschaft und war für den wesentlichen Einsatzverlauf höchstwahrscheinlich irrelevant. Im Spiel berücksichtigen wir für den Kräfteansatz natürlich nur die Einsatzmittel, die auch wirklich eine Funktion erfüllen (vgl. hierzu den Zimmerbrand, der ingame mit 2 LF abgearbeitet werden kann – ich kenne keinen realen Leitstellenbereich, der zu diesem Meldebild auch nur ganz minimalistisch 2 LF alarmiert, obgleich sie für eine Vielzahl der gemeldeten Zimmerbrände auch in der Realität völlig ausreichen würden).


    Will sagen: Dem Spieler steht es jederzeit frei, ganz nach seinem Gutdünken ein Überaufgebot an Kräften zu entsenden – aber drei Streifenwagen als Pflichtmaßnahme empfinde ich für die (wenn auch weiträumige) Absicherung eines VUs – mehr ist es ja im Grunde genommen nicht – nach wie vor als übertrieben.


    Als Kompromiss habe ich den Vorschlag mal auf zwei Streifenwagen hochgesetzt – lese aber natürlich auch gern noch weitere Ausführungen von dir. Ebenso möchte ich noch die Meinungen anderer Spieler hören, wie seht ihr den Polizeiansatz hier?

    Hinsichtlich der Kräfteanforderung halte ich mindestens einen weiteren Streifenwagen für notwendig.


    Ja, die Polizei könnte tatsächlich noch nach oben hin angepasst werden. Die behandle ich als Spieler, der sich die Polizei nur zähneknirschend angeschafft hat, weil mir ansonsten einige Feuerwehreinsätze verwehrt geblieben wären, zugegebenermaßen immer ein wenig stiefmütterlich; meist nach dem simplen Grundsatz Müssen die bescheidwissen oder nicht?, und schick über meinen "Polizei Direktleitung"-Button einen Wagen hin. :D


    Kann ich natürlich nicht als Maßstab für alle anderen Spieler nehmen, daher würde ich, falls mehrheitlich gewünscht, auch einen zweiten Funkwagen befürworten. Ab drei Stück hätt ich allerdings schon leichte Bauchschmerzen – immerhin haben wir hier eine absolut vorwiegende Feuerwehrlage, und wenn dann plötzlich gleichviele Polizeiautos wie Löschfahrzeuge an der Einsartzstelle stehen, mutet das, subjektiv empfunden, ein wenig unrund an.


    Wieso Stuß? Es kommt auf die Dauer und die Strahlungsart an (siehe Tabelle auf Wikipedia).


    Diese müßige Diskussion würde ich an der Stelle gern beendet sehen. Sämtliche Einsätze mit Verletzten haben in der Realität die Chance auf einen tödlichen Ausgang, und da stehen – alle bereits ins Spiel eingepflegten Einsätze (Flugzeugabstürze, Bahnunfälle, Explosionen etc.) berücksichtigt – Strahlerunfälle bei Weitem nicht am risikoreichsten da.