Rettungswache - Erweiterung Bergwacht / Bergwacht einführen

  • Ich hab mich jetzt nochmal etwas vertieft mit der Ausstattung in den verschiedenen Regionen Deutschlands beschäftigt und musste feststellen, dass meist nur 1 oder 2 Fahrzeuge (+Anhänger Material / ATV mit Transportanhänger) angezeigt wurden.


    Hunde konnte ich leider auf keiner der einzelnen Stützpunktseiten finden.

    Kann aber auch sein, dass ich da was übersehen habe.


    ein weiterer Anhänger wäre:

    -Anh. Rettungssatz Höhen und Tiefen

    der in Kombination mit dem MTW analog für die Höhenrettung Feuerwehr stehen könnte.


    Die Ausbildung "Bergretter" ist für mich nur interessant, wenn die Bergrettung als Zusatzkomponente an andere HiOrgs gekoppelt wird/wenn die Fahrzeugkombination einen GW-Höhenrettung ersetzen kann. Beim Gebäude der Bergwacht selbst würde ich die weglassen. Man braucht auch bei FW, RD, POL,... keine Grundausbildung zum ausrücken.


    Do_Cop Wenn ich es richtig verstanden habe war Deine Frage nach dem Ausbau eine Bergwacht, bei der auch ein RTW steht, bzw. die auch RD fährt. Es gibt tatsächlich einen verschwindend geringen Anteil an Bergwachten, die auch eine SEG-Einheit haben (in BW eine), aber mir ist kein RTW untergekommen. Viele Fahrzeuge der Bergwacht (auch einige ATVs) haben allerdings die Möglichkeit einen Patienten zu transportieren.

  • Wäre vermutlich die realistischere Lösung, allerdings wird mir persönlich das Ganze dann zu unübersichtlich. Teilweise kommt die Bergwacht ja auch erst mit dem Heli zum Einsatzort, z.B. nach Lawinen. Ich bin da der Meinung, wir belassen es beim bestehnden Patientensystem und verkomplizieren die Dinge nicht unnötig. Immerhin hat nicht jeder Spieler BOS-Hintergrund. Und selbst bei denen mit solchem Hintergrund hat nicht jeder was mit der Bergwacht zu tun. Von daher: Bergwachteinsatz generiert einen Patienten der normal versorgt wird. Genauso, wie es bei der Wasserrettungen und den Booten schon der Fall ist.

    ...


    Letzlich würde ich das mit der Bergrettung aber lieber halten, wie mit der Wasserrettung. Da gibt's auch nur die eigentlichen Einsatzmittel, die Patientenversorgung kommt extra.

    Ich sehe keine Notwendigkeit für einen BOS-Hintergrund, wenn bei Bergrettungs-Einsätzen kein RTW gefordert wird.


    Einsatzvoraussetzung für Bergwachteinsätze mit Patiententransport: POI, Bergwacht, RTH mit Seilwinde

    Einsatzvoraussetzung für Bergwachteinsätze ohne Patiententransport: POI, Bergwacht


    Bei Lagen mit mehreren Patienten (z.B. Lawinenunglück) gerne auch RTWs, aber die Abarbeitung des Patienten sollte primär abhängig von der Anwesenheit der Bergwacht sein (Beispielsweise: Patienten generieren erst am Einsatzende)


    Ich spiele zwar ohne angezeigte Fahrzeuge auf der Karte aber trotzdem habe ich das Bild im Kopf, dass ein RTW die Aiger Nordwand hochfährt...

  • Hallo,


    zu Bedenken sind beim Thema Bergwacht sicherlich die regionalen Unterschiede/Besonderheiten, die einen Nachbau bis in kleinste Detail erschweren. Aus diesem Grund sollte man meiner Meinung nach versuchen die Bergwacht auf das Wesentliche runterzubrechen

    Die Ausarbeitung von FloFrankfurt finde ich allerdings bereits relativ gut gelungen:



    Was ich eventuell anpassen würde: Bei allen Bereitschaften die ich kenne (Sachsen) rückt das ATV direkt von der Wache aus, ohne zuerst im Anhänger transportiert zu werden. Man könnte die Idee ja aber trotzdem beibehalten, das ATV aber als einzelnes Kfz nutzen.


    Thema Rettungshunde im allgemeinen: kenne ich von der Bergwacht in Sachsen nicht (Ich weiß aber nicht, wie es in anderen deutschen Regionen aussieht).

    Die Wache im tschechischen Nachbarort bildet aber aktuell Hunde aus, ist also sicherlich prinzipiell denkbar. (Und ja, ich weiß: Wir sind hier nicht in Tschechien)


    Thema Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst: Meiner Meinung nach wäre es vertretbar, wenn man (ähnlich wie bei den Wasserrettungseinsätzen) einen RTW des Regelrettungsdienstes direkt mit zum Einsatzort alarmiert. Sollte jemand bessere Ideen haben, gerne her damit :)


    Was man überlegen könnte: Unsere Bergwacht fungiert als Katastrophenschutzgruppe und besitzt einen geländegängigen KTW, der aber weit über KTW-Standart bestückt ist (Medikamente, Monitor, Beatmung, etc.) - allerdings ohne Norm.

    Mit diesem übernehmen wir Absicherungen von Volksfesten, Lauf- und Radveranstaltungen und sind auch regelmäßig in Katastrophenschutzschutzübungen (zum Ernstfall kam es bislang nur einmal) eingebunden.

    Eventuell könnte man als weiteres Fahrzeug pro Bergwacht also einen KTW Typ B ermöglichen, der so zu Großschadenslagen oder Absicherungen zusammen mit einer SEG nutzbar wäre. Das würde die Bergwacht noch vielseitiger verwendbar machen. (Ich weiß aber nicht, ob das so umsetzbar ist)



    Zusammengefasst nun mein Vorschlag (auf der Grundlage vonFloFrankfurt):


    Gebäude "Bergrettung"

    Generiert eigene Einsätze zur Bergrettung im Umkreis von 10km

    Kosten: 200.000

    Startpersonal: 10x Rettungsdienst ohne Ausbildung

    Maximale Ausbaustufe: 5 (6 Stellplätze), Kosten für die Stellplätze wie immer


    Startfahrzeug:

    1x GW-Bergwacht (benötigt 4 Personen mit Ausbildung "Bergretter")


    Mögliche Fahrzeuge:

    - GW-Bergwacht (benötigt 4 Personen mit Ausbildung "Bergretter")

    - Anh. ATV (benötigt 2 Personen mit Ausbildung "Bergretter")

    - MTW-Bergwacht (benötigt 4-6 Personen mit Ausbildung "Rettungshundeführer") (kann bis zu 6 Personen transportieren - im Idealfall gleich die Rettungshundeführer für den Anhänger)

    - Anh. Hund (benötigt einen MTW-Bergwacht als Zugfahrzeug)

    - KTW Typ B (benötigt keine spezielle Ausbildung, max. 1 Fahrzeug pro Wache)


    Anmerkungen:

    Realistische maximal Bestückung wäre dann 2x GW-Bergwacht, 2 Anh. ATV, 1 KTW Typ B und ggf. 1x MTW-Bergwacht + Anh. Hund.

    Nach Möglichkeit sollen die 2 GW-Bergwacht mit 1 GW-Höhenrettung gleichwertig sein. Keine Ahnung ob sich das so ohne weiteres umsetzen lässt.

    Alles was ich nicht kommentiert/geändert habe unterstreiche ich und bin dafür ;)



    Da die Frage zur Zusammenarbeit mit der Polizei aufkam: Prinzipiell ist (zumindest in Sachsen - wie das wona nders läuft weiß ich nicht) die Polizei für die Personensuche zuständig. Allerdings können durch ein Amtshilfeersuchen die Bergwacht oder andere Hilfsorganisationen hinzugezogen werden, weshalb ich FuStw oder Polizeihubschrauber bei Einsätzen zu diesem Thema durchaus für richtig halte.



    Gruß

    KatErz - Bergretter in Sachsen ;)

    Einmal editiert, zuletzt von KatErz ()

  • Vielen Dank für das ausführliche Feedback KatErz


    Ich habe mich bei den Fahrzeugen hauptsächlich an den Bergwachten in Baden-Wüttenberg orientiert. Dort sind die ATVs teilweise auf Anhängern verlastet, um den oben erwähnten Transport zu ermöglichen. Das Ganze ist wohl aber stark vom jeweiligen Einsatzgebiet abhängig. Nachdem man teilweise auch Schneemobile oder Ähnliches hat, die selber ausrücken, machen eigenständige ATVs vermutlich für die Mehrheit der Bergwachten mehr Sinn.


    Ein KTW Typ B macht für mich wenig Sinn, da er im Spiel alleine keinen Patienten abarbeiten kann. Die meisten Bergwachten haben auf mindestens einem GW-Bergwacht die Möglichkeit zum Patiententransport. Vorgesehen ist dann, soweit ich das verstanden habe, eine Übergabe an den Regelrettungsdienst an geeigneter Stelle. Das kann z.B. ein RTW an der nächsten Straße oder ein RTH an geeignter Lande- bzw. Winchstelle sein. Deswegen habe ich in meinem Vorschlag keinen RTW oder KTW Typ B vorgesehen. Das wäre dann weitesgehend dasselbe System, wie mit der Wasserrettung, die den Patienten zum RTW verbringt, von wo der normale Rettungsdienst übernimmt.


    Die Rettungshunde sind im Alpenraum teilweise an den Bergwachten stationiert und als Lawinenspurhünde ausgebildet. Teilweise sind diese auch dem THW oder der SEG zugeordnet und stehen dann nicht bei der Bergwacht. Der MTW hat deswegen 4-6 Personen mit Ausbildung vorgesehen, weil dass dem MTW OV des THWs im Spiel entspricht, welcher bereits als Fahrzeug mit Anhänger für Hundeführer implementiert ist. Der MTW-Bergwacht ist in meinem Vorschlag als reiner Zugbringer für die Rettungshunde(führer) vorgesehen.


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  • Ich finde die Diskussion hier tatsächlich mal zielführend.


    Spielerisch bin ich mir noch nicht sicher, wie genau die Bergrettung nun Einsätze "abarbeitet". Ich nehme mal Bezug auf diese Einsatzvorschläge:

    Es taucht also auf der Karte irgendwo/am POI Berg ein Einsatz "Sturz in Höhle" auf. Dorthin werden die benötigten Fahrzeuge alarmiert und sie arbeiten den Einsatz "ganz normal" ab? Bedenkt dabei bitte, dass der POI Berg im Bestfall "am Berg" ist und schlecht mit Straßen erreichbar ist. Ergo gurken eure Fahrzeuge schon mal 15-20min durchs Gebirge - also der Fustw aus der Polizeiwache des Orts, das LF von der FFW der Ortschaft und die Bergrettung von der Bergrettungswache. Dazu fährt noch ein RTW und ggf. ein NEF an? Wenn das so aussehen soll, kann ich jeden verstehen, der sagt: Mach' das mit Bordmitteln, spielerisch ändert sich ja nichts, ob ich einen GW Höhenrettung nehme oder einen "GW Bergwacht"/ATV/etc.


    Ich bin da eher bei Grisu-Dorfen

    Die Bergwacht ist, so wie Du es sagst quasi auch eine Art "Tragehilfe", die genau dort agiert, wo der RD nicht hinkommt. Viele Transporte von Patienten finden dann eben auch mittels Hubschrauber statt (OHNE Beteiligung vom RTW), Darum wäre die Zusatzausbildung/der Zusatzausbau für die Hubschrauber(stationen) auch nice. Es geht darum, dass der/die Patienten nur mit Bergwacht/Hubschrauber versorgt und transportiert werden können.


    Die Bergrettungsfahrzeuge bergen den Verletzten und bringen ihn an einen "sicheren" Ort (Wanderparkplatz) in der Nähe, an dem der Rettungsdienst und ggf. die Pol wartet. Je nach Verletzungsgrad findet die Bergung mit ATV oder mit RTH-Seilwinde statt (ATV wirkt also wie ein kleiner RTW). Am Wanderparkplatz übernimmt dann der RTW bzw. bei gröberen Verletzungen RTW+NEF oder RTW+RTH.


    Wie setzt man das jetzt im Spiel um?


    Variante A (sehr einfach, aber dann spielerisch keinen Mehrwert von der Bergrettung):

    Die Einsätze treten nur am POI Wanderparkplatz auf und werden dort abgearbeitet. Es findet kein Transport auf der Karte statt; man muss sich das "mitdenken". Der Patient taucht erst am Einsatzende auf. Funktionalität genauso wie bei Wasserrettungseinsätzen.


    Variante B (komplizierter, das Konzept könnte aber z.B. auch für Seenotrettung adaptiert werden oder für Sicherheitswachen verwendet werden):

    Man kann als Spieler einen Privat-Bereitstellungsraum "Wanderparkplatz" für 24h platzieren. Pro Bergrettung kann ein solcher Bereitstellungsraum erstellt werden. Der Bereitstellungsraum kann Bergrettungsfahrzeuge, Rettungshunde (von Bergwacht oder Rettungshundestaffel/THW/SEG-Erweiterung) und RTW/NEF/SEG-Fahrzeuge beherbergen und hat eine Patientenablage für 10 Patienten. Auch kann ein RTH dort bereitgestellt werden.

    Der Bereitstellungsraum generiert wie eine Wache Einsätze, allerdings nur Bergrettungseinsätze (siehe unten). Die Einsätze tauchen um den Bereitstellungsraum herum auf. (Die Bergwacht an sich generiert dafür keine Einsätze).

    Der Transport der Verletzten per ATV oder RTH findet ohne Sprechwunsch zurück zum Bereitstellungsraum statt. Dort belegt dann ein Patient eine Patientenablage und kann dann ganz normal vom RTW oder von den SEG-Einheiten behandelt und abtransportiert werden.

    ATV und Rettungshunde spielen hier eine besondere Rolle: Sie können von der Bergwacht zum Bereitstellungsraum nur auf dem Anhänger mit Zugfahrzeug GW-Bergwacht/MTW-Bergwacht gezogen werden (und verwenden entsprechend Straßen). Am Bereitstellungsraum werden sie "abgeladen". Vom Bereitstellungsraum zu den Einsätzen fahren sie ähnlich wie der RTH eine gerade Linie, ist aber deutlich langsamer (20% der RTH-Geschwindigkeit). Das soll simulieren, dass sich ein ATV bzw. die Rettungshunde nicht an Wege halten müssen und auch Querfeldein fahren können. (Optional: Das Icon ändert sich vom Rettungshundefahrzeug oder Anh Hund zu einem Hund). Ein ATV kann dabei 1 Patient transportieren. Damit ein RTH einen Patienten transportieren kann, muss ein ATV an der Einsatzstelle sein.


    Hier die Bergrettungseinsätze, die durch einen solchen Bereitstellungsraum generiert werden.

    Bergrettungseinsätze (abgewandelte von cpu99

    Vorweg: Ich habe maximal 2 ATV hier als Anforderung drinnen, da die Bergrettungen i.d.R. nicht viel mehr besitzen. Wenn mehr Patienten vorhanden sind, müssen die im Pendelverkehr abgeholt werden.


    Sturz in Höhle

    1x ATV

    1-3 Patienten

    750 Credits


    Verletzter Waldarbeiter

    1x ATV

    1x RTH (Anforderungswahrscheinlichkeit 20%)

    1 Patient

    500 Credits


    Verstauchter Knöchel

    1x ATV

    0-1 Patienten

    250 Credits


    Gebrochenes Bein

    1x ATV

    1x RTH (Anforderungswahrscheinlichkeit 20%)

    1 Patient

    500 Credits


    Mountainbiker verunglückt

    Benötigte Fahrzeuge:

    1x ATV

    1x RTH (Anforderungswahrscheinlichkeit 20%)

    1-2 Patienten

    1000 Credits


    Verirrter Wanderer

    Benötigte Fahrzeuge:

    1x ATV

    0-1 Patient

    600 Credits


    Vermisste Person nach Lawine

    Benötigte Fahrzeuge:

    2x ATV

    1x Rettungshunde

    1x RTH (Anforderungswahrscheinlichkeit 50%)

    1 Patient

    2000 Credits


    Abgestürzter Tourengeher

    1x ATV

    1x RTH (Anforderungswahrscheinlichkeit 20%)

    1 Patient

    800 Credits


    Abgestürzter Kletterer

    1x ATV

    1x RTH (Anforderungswahrscheinlichkeit 20%)

    1 Patient

    800 Credits


    Suche nach Vermissten

    2x ATV

    1x Polizeihubschrauber

    1x Rettungshunde

    0-1 Patient

    2500 Credits


    Wandergruppe vermisst

    2x ATV

    1x Polizeihubschrauber

    2x Rettungshunde

    1x RTH (Anforderungswahrscheinlichkeit 20%)

    5-10 Patienten

    4.000 Credits

  • Normalerweise wird die jeweilige BOS an eine Straße oder einen Weg alarmiert, von wo aus sie ggf. eingewiesen wird. Ich sehe da das Problem nicht einfach Straßen und Wege als Generierungspunkte zu nehmen. Da mögen dann zwar ab und zu merkwürdige Einsatzorte dabei sein, aber das lässt sich leider nie vermeiden (z.B. Feldbrände in der Innenstadt).

    Gerade im Falle der Bergrettung muss die ja das letzte Stück zu Fuß o.Ä. zurücklegen. Dann nimmt man die Straße bzw. den Weg als Einsatzort, weil du da mit deinen Fahrzeugen gut hinkommst. Deine Einsatzdauer ist dann die Zeit, die es braucht den Patieten zur Straße zu bringen. Am Ende der Dauer wird dann dein Patient generiert und kann ganz normal an der Straße vom RD übernommen. Selbes Prinzip wie mit der Wasserrettung eigentlich, bloß dass dein Ufer halt Straße/Weg ist und dein See ein Berg.


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  • Hallo,

    Zitat

    Ein KTW Typ B macht für mich wenig Sinn, da er im Spiel alleine keinen Patienten abarbeiten kann. Die meisten Bergwachten haben auf mindestens einem GW-Bergwacht die Möglichkeit zum Patiententransport. Vorgesehen ist dann, soweit ich das verstanden habe, eine Übergabe an den Regelrettungsdienst an geeigneter Stelle. Das kann z.B. ein RTW an der nächsten Straße oder ein RTH an geeignter Lande- bzw. Winchstelle sein. Deswegen habe ich in meinem Vorschlag keinen RTW oder KTW Typ B vorgesehen. Das wäre dann weitesgehend dasselbe System, wie mit der Wasserrettung, die den Patienten zum RTW verbringt, von wo der normale Rettungsdienst übernimmt.

    Mein Gedanke dabei war, dass der Patient im KTW-B erstversorgt werden kann bzw. auch mal über einen Waldweg (den der Regelrettungsdienst nicht kennt bzw. für den Kasten-RTW-zu groß sind) "transportiert werden kann". Aber stimmt - so wie der KTW-B bis jetzt im Spiel konfiguriert ist kann man das nicht umsetzen (man kann es sich höchstens denken). Als weiteren Transport zum Krankenhaus hatte ich dann trotzdem einen RTW (+NEF / RTH) geplant.


    Zitat

    Die Rettungshunde sind im Alpenraum teilweise an den Bergwachten stationiert und als Lawinenspurhünde ausgebildet. Teilweise sind diese auch dem THW oder der SEG zugeordnet und stehen dann nicht bei der Bergwacht. Der MTW hat deswegen 4-6 Personen mit Ausbildung vorgesehen, weil dass dem MTW OV des THWs im Spiel entspricht, welcher bereits als Fahrzeug mit Anhänger für Hundeführer implementiert ist. Der MTW-Bergwacht ist in meinem Vorschlag als reiner Zugbringer für die Rettungshunde(führer) vorgesehen.


    Wie gesagt, da kenne ich mich zu wenig aus. Wir haben keine Rettungshunde, aber wenn es die anderswo gibt und die dann hier mit kommen habe ich auch kein Problem damit.


    Zum Thema Einsatzgenerierung: Variante B von ottobronx finde ich ehrlichgesagt zu kompliziert. Die Idee von Variante A finde ich in den Grundzügen nicht schlecht, allerdings hätte ich kein Problem damit weitere POI (z.B. Kletterfelsen, etc.) einzuführen, die auch im Gelände liegen können.
    Ja, die Fahrzeuge fahren dann sicherlich länger dorthin, allerdings habe ich das aktuell bei einigen Waldbränden o.ä. aktuell auch schon (und damit habe ich kein Problem).
    An dieser Stelle könnte man ja dann auch beispielsweiese einen RTH einsetzen um sich die Anfahrt(szeit) des NEF zu sparen.



    Ansonsten finde ich das System, dass der Patient nach Einsatzablauf generiert wird (analog Wasserwacht) und dann ohne extra "Bergwachttransport" vom Einsatzort abtransportiert wird nicht schlecht.


    Gruß
    KatErz

  • ...

    Mein Gedanke dabei war, dass der Patient im KTW-B erstversorgt werden kann bzw. auch mal über einen Waldweg (den der Regelrettungsdienst nicht kennt bzw. für den Kasten-RTW-zu groß sind) "transportiert werden kann". Aber stimmt - so wie der KTW-B bis jetzt im Spiel konfiguriert ist kann man das nicht umsetzen (man kann es sich höchstens denken). Als weiteren Transport zum Krankenhaus hatte ich dann trotzdem einen RTW (+NEF / RTH) geplant.

    ...

    Ich denke mal, dass die erweiterte San-Ausrüstung und die bei vielen Bergwachtfahrzeugen vorhandene Krankentragevorrichtung absolut ausreichend ist. Dort, wo der RTW nicht hinkommt gibt es schließlich das ATV oder die geländegängigen SUVs /die Raupenanbauten für ATVs, Skibobs, Pistenraupen und die gute alte Seilwinde beim Heli.



    ...

    Ansonsten finde ich das System, dass der Patient nach Einsatzablauf generiert wird (analog Wasserwacht) und dann ohne extra "Bergwachttransport" vom Einsatzort abtransportiert wird nicht schlecht.

    ...

    Durch die Patientengenerierung "nach Einsatzabarbeitung" wäre quasi der Transport der Patienten bis zu einer Übergabestelle an RTW abgedeckt.



    Was die Einsätze angeht, finde ich die Ausarbeitungen von ottobronx schon ziemlich gelungen, vermisse aber eine "Personalkomponente". Auf einem ATV fahren schließlich in der Regel nur 1-2 Leute. Für eine Suche nach Vermissten beziehungsweise Patientenrettung in schwierigem Terrain finde ich 2 Personen etwas wenig.

    Die Komponente "Rettungshunde" würde ich persönlich allerdings auf den Lawineneinsatz als zwingende Anforderung beschränken.

    Bei Absturz, Verirrt, Vermisst würde ich die Hubschrauberkomponente von der Wahrscheinlichkeit verstärken, da diese unabhängig vom Terrain agieren kann.


    Ich erlaube mir, die Liste etwas anzupassen:

    Wenn ich mich recht entsinne, sind die Suchhunde für "Verschüttete" (hier: Lawine) darauf trainiert, Urin zu erschnüffeln, die Suchhunde für "Vermisste" würden aber eine Fährte erschnüffeln müssen (dazu müssten Vermisste was zurückgelassen haben).