Aus dem Alltag

  • Bei mir war die 1. Rea genau das Gegenteil. Ich war Fahrer KTW und wir wurden von der Leitstelle zu einem Einsatz geschickt wo schon NEF und RTW vor Ort waren, zwecks Unterstützung drücken. Wir (mit Prakti) also dahin gedübelt (hab dabei gelernt: Wo in DE 70 auf der Straße steht geht auch 110:saint:) vor Ort angekommen haben wir festgestellt das der RTW auch einen mehr drauf hatte (Wiedereingliderung) und damit 8 Personen an der E-Stelle rumturnten. Nach weiteren 30 Minuten und 3x ROSC wurde die Reanimation aber durch den NA eingestellt.

  • Dem kann ich nur zustimmen, gewisse Einsätze vergisst man nicht - egal ob der erste Einsatz einer Art, in irgendeiner Hinsicht besondere Einsätze oder aber auch solche mit absurder Pager-Meldung.


    Gleich mehrere Aspekte davon trafen auf einen Einsatz im Rettungsdienst zu, den ich vor ein paar Monaten hatte.


    Wir standen mit unserem RTW an einem Einsatzort bzw. wir beide beim Patienten im Wohnzimmer, der schlussendlich nicht mit ins Krankenhaus wollte und von uns schlussendlich besten Gewissens vor Ort gelassen werden konnte. Da standen wir also in diesem Wohnzimmer, als der Pager ging, wir sollen uns doch bitte schnellstmöglich bei der Leitstelle melden.

    Der Kollege rief umgehend bei der Leitstelle an und wurde gefragt, ob wir vor Ort noch länger gebunden sind, da er einen Notfall in unserem Zuständigkeitsbereich hätte. Der Kollege erklärte ihm, dass wir eigentlich gleich weiter können und verabschiedete sich.

    Daraufhin kam umgehend die Einsatzmeldung "r1, weitere Infos Folgen" auf den Pager (zur Erklärung r1 = 1xRTW mit Sonderrechten - was genau los ist, steht normalerweise dahinter), wir also umgehend zum RTW und die neue Einsatzadresse (ca. 5 km entfernt ) angefahren.


    Nach 100 Meter Fahrt wurde der Einsatz aktualisiert zu "r1, vermutlich verstorben", was bei dieser angegebenen Lage uns wie ein schlechter Witz vorkam, da wie oben erklärt, nur ein RTW alarmiert wurde, immer noch kein Notarzt.


    Beim Eintreffen wurden wir vom Neffen der Dame (mitte 90, Pflegefall) vor der Haustüre erwartet, dieser meinte noch so "sie ist erlöst, ihr müsst nicht mehr reanimieren".

    Im Schlafzimmer lag die Dame im Pflegebett, der Kollege umgehend den Notarzt nachgefordert, während ich - zusammen mit dem Neffen - die Dame auf den Boden legten. Es war eigentlich zu diesem Zeitpunkt klar, dass wir für die Dame nichts mehr tun können, wir aber aufgrund fehlender sicherer Todeszeichen und in der Mangel eines Arztes reanimieren müssen.

    Danach, wie gelernt, seit ca. 10 Minuten reanimiert (durchgehend kein Schock empfohlen ), als der Heli vor der Türe landete und der Notarzt ins Zimmer schaute, erkannte die Lage auf einen Blick und sagte nur "macht ihr noch weiter, ich rede kurz mit den Angehörigen" - 2 Minuten später beendete er die Rea und erklärte die Patientin für Tod.


    Warum der Disponent in der Leitstelle uns trotz Schilderung einen Heli anstelle dem (verfügbaren!) NEF (maximal 10 Minuten mehr Anfahrt) geschickt hat war uns allen im Nachhinein nicht klar, genauso wie die Frage, warum bei dieser Alarmierung nicht ab dem Zeitpunkt, wo die Meldung zu "vermutlich verstorben" geändert wurde, kein Notarzt mitgeschickt wurde.


    Alles in Allem hätte eine sofortige Mitalarmierung des Notarztes am Ausgang auch nichts mehr geändert.


    Dieser Einsatz war somit zeitgleich meine erste Rea sowie die wohl ungewöhnlichste Alarmierung bislang.

  • Auch im Krankentransport erlebt man manchal Sachen.


    Kollege (mit dem ich 80% meiner Zeit auf dem KTW verbracht habe) und ich sitzen auf dem KTW. Im Status 1 auf dem Weg zur Wache (was schon eine Seltenheit zu diesem Zeitpunkt war), als das Funkgerät piepste. Und das war dann so eine kuriose Meldung - die Zusatzinfo war so lange, dass es nicht komplett in eine Zeile auf dem RescueTrack passte und auch die Alarm-SMS kam zweigeteilt.

    Stichwort war ein "Dringender Krankentransport" und die Zusatzinfo lautete: "Patient nach Sturz von Bank, vermutlich C2, mutliple Schürfwunden, KTW privater Krankentransport vor Ort".

    Erstmal haben wir uns gefragt: Warum fahren wir mit einem KTW zu einem KTW? OK, der Grund ist simple: das Unternehmen des private KTW ist zwar offiziell für den Krankentransport von allen zuständigen Behörden zugelassen, aber solch einen Einsatz durften die nicht abarbeiten, daher sind wir ins Spiel gekommen.

    Als wir ankamen, lag der Patient auf den Boden und wurde von den beiden RS behandelt. Es stellte sich heraus: Der Patient war stark alkoholisiert und hatte EINEN Cut am Daumen (so viel zu mutliplen Schnittwunden). Da er sich nicht wirklich behandeln lassen wollte, aber auch nicht aufstehen wollte, haben wir die Pol nachgefordert.

    Die haben dann einen Alkoholtest durchgeführt - da haben wir mit den Ohren geschlaggert: 3,75 Promille.

    Für uns war es eine Leerfahrt - Polizei hat übernommen.

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  • Na dann will ich auch mal.


    Es ist Sturmnacht.

    In unsere Zuständigkeit fallen auch ein paar Kilometer sehr kurvige Waldstrecke über die Österreichische Grenze.

    Ca. 21 Uhr, Ich auf dem stillen Örtchen und höre auch schon dieses charakteristische Knurren wenn die Sirene anfängt zu heulen.

    Also Hose hoch, rauf aufs Fahrrad, ab zum GH. Dort finde ich einen völlig Ratlosen Kommandanten vor, einen Maschinisten, der sich mit beiden Ellenbogen aufs Lenkrad vom Unimog lehnt und noch 4 ebenso gelangweilte Kameraden.

    Auf einmal ruft mir der Kommandant zu, dass ich mich umziehen und aufsitzen soll (hier in Bayern ab 16J möglich). Dort hocke ich dann mit meinen Kameraden.

    Nach ein paar Minuten auf dem Mog, der immer noch vor unserem Gerätehaus steht, frage ich in die Runde, was eigentlich los ist.

    Wir sollen wohl die Strasse sperren, da die Bäume bedroht sind, und die Strassenmeisterei aus dem nächsten Ort keine Lust hat.

    Nach einiger Zeit herumtelefonieren steigt der Kommandant ein, Disko an und ab geht die Post.

    Übrigens, die Hänsch NOVA Blitzer nachts in einem Wald wirken echt hypnotisierend.

    Im nächsten Dorf und somit der letzten Abbiegemöglichkeit vor Österreich den Mog quer auf die Straße gestellt. Sollen wir jetzt bis zum Morgengrauen da rumstehen?

    Darauf hat keiner Lust, also ruft der Maschinist einen seiner Kumpels aus dem Dorf an und fragt, ob wir uns an seinem Equipment bedienen dürften.

    Und so kam es dann, dass 7 Mann nachts durch die Scheunen gezogen sind und alles eingesammelt haben, was man auf die Straße stellen kann. Am Ende hatten wir eine Absperrschranke, eine Leuchtbake und ein "Verbot der Einfahrt"-Schild, gar nicht so schlecht. Da war ich echt dankbar, dass ich in eine vernünftige LED-Helmlampe investiert habe.


    Trotzdem hat sich natürlich ein Tourist mit seiner gesamtem Familie im Kombi erkundigt, ob wir ihn nicht durchlassen könnten. Klare Antwort: Nein.


    Alle zufrieden zurück aufs Auto, wieder zum Gerätehaus gefahren und a hoibe einverleibt.

    Und zu all dem noch mein erster Einsatz, also musste ich eine extra trinken :)

  • Ein Einsatz den ich so auch sicherlich NIE vergessen werde:

    Meine erste Kinderrea, ca. 6Monate nach meinem Examen


    Wir waren als RTW in der Garage

    Wurden zeitgleich angepiepst & angerufen


    "Kein Abfrageergebnis möglich. Fragl. KinderRea"


    Der Disponent am Telefon (nervlich sichtlich angekratzt) hat was von einer weinenden Mutter und einem blauen Kind erzählt. Auf Anfahrt zum Supermarktparkplatz ums Eck noch den Seitenspiegel verloren und nur ~3min nach Alarm waren wir auch da.

    Lage auf Sicht war ein halb voller Parkplatz, recht weit vorne stand ein Auto (blauer Polo)…wo im Heckfenster das Kind (7Jahre alt) hing.


    Mein Kollege war ebenfalls sehr unerfahren und das NEF hat noch n paar Minuten Anfahrt

    Also auf das Schlimmste eingestellt


    Ich spar mir an der Stelle mal das Fachchinesisch


    Wir haben also noch mit der Reanimation begonnen, Atemwegssicherung und die lebensrettende Starkstromabgabe -> wir haben nen Kreislauf


    Wir uns schon gefreut wie sonst was…da wars das auch schon mit dem Kreislauf. Also wieder 1-2 Zyklen reanimiert.

    Dann hatten wir wieder nen Kreislauf, der war auch "stabil". Zeitgleich kam auch schon das NEF. Fahrer & Doc recht erfahren (allerdings beides Väter). Der NEF-Kutscher war zu nix zu gebrauchen, der Doc hat dann grade an der Beatmung rumgepfuscht als der Kreislauf wieder weg war.


    Wir haben dann mit 4 Mann ~30min noch auf diesem Parkplatz reanimiert. Bis wir die Rea schließlich eingestellt haben.



    Hintergrund:

    Die Mutter war im Supermarkt etwas zurückgeben und hat beide Kinder im Auto gelassen. Die haben sich gelangweilt und im/am/ums Auto gespielt. Dabei hat wohl das jüngere Kind sein älteres Geschwisterkind in dem Fenster eingeklemmt. Es hat dann zwar versucht sofort Hilfe zu holen, die Mutter hat das allerdings nich ernst genommen und ist erst ~5min später zum Auto auf…

  • man hat auch minimum 3pkt im GCS, selbst für die niedrigste Stufe gibt es jeweils einen Punkt

    Das es Minimum 3 hat, weiß ich, die Aussage war etwas mit Ironie gespickt.

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  • Da ich den Einsatz gerade InGame hatte:


    Kind in Auto "vergessen".


    Es ist Hochsommer vor einigen Jahren. Ich bin im Job, unsere Ambulanz ist zum Platzen voll.

    Da kommt eine Frau zu meinem Schalter und klingt etwas verzweifelt: "Da draußen sitzt ein Kind im Auto! Bis jetzt hat es geweint, jetzt ist es müde!"

    Alle Alarmglocken gingen bei mir an. An dem Tag hatte es locker um die 30-35°. Im Gelände unserer Klinik gibt es zwar wenige Parkmöglichkeiten, die haben aber kaum Schatten - klar, sind im Grunde auch nur dafür gedacht, den Pat. vor der Klinik aussteigen zu lassen und dann wieder raus und in die Parkgarage zu fahren.

    Ich bin also raus, hab die Menschentraube um das Auto schon gesehen. Auto schwarz, mitten in der prallen Sonne, 1 (!!) Fenster kaum erkennbar offen.

    Leute versuchen dem Kind zu erklären, wie es das Auto vielleicht aufbekommt. Das Auto war noch älter und hatte noch den Drücker am Fenster, den man aufziehen konnte.

    Das klappte aufgrund der Sprachbarriere leider nicht.

    Inzwischen hab ich alles alarmiert, was man braucht. Unseren internen Sicherheitsdienst, die Betriebsfeuerwehr, diese haben dann die externe Feuerwehr und die Polizei weiter alarmiert.

    Ich bin inzwischen unser gesamtes Ambulanzareal (inner- und außerhalb des Gebäudes) abgelaufen und hab versucht durch Schreien, über Lautsprecher ausrufen und auch in den Behandlungszimmern direkt, die Besitzer des Autos zu finden. Das ganze mehrmals und dauerhaft, mind. 15 min. lang. Keine Reaktion.

    Währenddessen: Nach 2 Min. waren unsere internen Sicherheitsleute vor Ort. Nach 5-10 Min. die externen.

    Insgesamt waren inzwischen locker 30 Min. vergangen, von dem Zeitpunkt, wo die ersten Leute das Kind bemerkt haben und dann die externe Feuerwehr begonnen hat, die Türe zu öffnen.

    Irgendwie hab ich nur nebenbei mitbekommen, dass eine Passantin inzwischen nervös "Polit, Polit!" oder so was gerufen hat.

    Kind wurde innerhalb kürzester Zeit befreit, wir hatten damals hinter unserem Büro eine Art Akten-Aufenthalts-Büroraum, wo wir den Kleinen mal versorgt haben. Wasser trinken, hinsetzen, trösten, usw.

    Plötzlich wurde die Tür zu unserem Büro aufgerissen. 3 Frauen, 2 Männer und 2 Polizisten kamen herein. Eine davon war die, die vorher "Polit, Polit" geschrien hatte.

    Jetzt sagte sie: "Look! Hier, Child, entfuhrt!"

    Ich schaute in die Runde und fragte: "Unterstellt uns die Alte jetzt gerade, dass WIR ihr Kind entführen wollen?!?!?"

    Der "Polit"-ist antwortete (hörbar verzweifelt): "Ja, das tut sie... leider."

    Dann ist bei mir die Sicherung raus... Ich holte mal tief Luft und klärte die Frau die nächsten 5-7 Minuten mal darüber auf, was ich bzw. alle Beteiligten in den letzten 30 Minuten versucht haben, um dem Kind zu helfen bzw. eben sie als Angehörige zu finden.

    Das beste war: einer saß die ganze Zeit im Warteraum und hat das alles mitbekommen, eine andere war draußen und hat eine geraucht, und sogar in einem der Behandlungszimmer, wo ich meine Nase reingesteckt hab, war die Mutter drinnen und hat es mitbekommen, aber nicht reagiert.


    Ende der Geschichte;

    Der Kleine wurde auf unsere Kinderabteilung gebracht um ihn mal durchchecken zu lassen. Bis auf einen leichten Flüssigkeitsmangel hatte er zum Glück nichts.

    Unsere Aussagen wurden aufgenommen - von allen direkt und auch indirekt Beteiligten.

    Die Polizei ermahnte die Familie, dass doch bitte nicht mehr zu tun und auf das Kind besser zu achten.

    Und sie konnten die Mutter dann doch überzeugen, dass es vielleicht keine gute Idee ist, die Anzeige gegen mich und meine Kollegen wegen "Kindesentführung" durchsetzen zu wollen.

  • Noch eine Geschichte von mir:


    Manchmal frage ich mich, wozu unsere Einsatzfahrzeuge im Rettungsdienst mit GPS ausgestattet sind und der Einsatzleitrechner die Funktion besitzt, die Anfahrtszeiten der Rettungsmittel zu bestimmen.

    Kollege und ich sitzen auf dem KTW und und sind auf dem Rückweg zur Wache, als wir über Funk angesprochen werden. Wir waren etwas verdutzd, denn das ein KTW im Status 1 über Funk angesprochen wird, ist eher selten.

    Also Funkhörer in die Hand genommen und geantwortet.

    Der Dialog war in etwa so:

    LSt: "KTW XY von Leitstelle, kommen"

    Wir: "KTW XY hört"

    LSt: "Wer ist schneller am Hauptbahnhof, ihr oder ein Fahrzeug ab Wache"


    Wir waren ca. 150 Meter vor der Wache, hätten nur noch einmal abbiegen müssen. Also antwortete ich wahrheitsgemäß:

    "Wir sind kurz vor der Wache, wenn wir gerade aus durchfahren, sind wir in ca. 2 bis 3 Minuten am Hauptbahnhof"

    LSt: "Gut, dann für euch weiter mit Sondersignal als FirstResponder, kollabierte Person, RTW kommt ab eurer Wache"


    Also Discolicht und Mucke an und ab ging die Post.

    Der Einsatz selber war wenig spektakulär: Patient mit leichten Kreislaufproblemen wegen Hitze und C2. Werte waren in Ordnung, also haben wir den RTW abbestellt, bevor dieser überhaupt da war.

    Und da der Patient nicht mit ins Krankenhaus wollte und es so auch keinen Grund gab, wurde er an die Bundespolizei (wurde durch unser Auto mit blauen Lampen angelockt) übergeben, die ihn dann zu seinem Zug begleiteten.

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  • Ich finde die schönsten Einsätze im Rettungsdienst sind die Geburten, weil sie fast immer schnell, einfach und unkompliziert verlaufen. Außerdem wird der notfallmedizinische Teil oftmals nicht gebraucht.


    Und jetzt zu meinem Fall:

    Ich (NFS) bin mit zwei Kollegen (RS & NFS-Azubi) auf einem RTW. Es ist wenige Minuten vor Ende der Nachtschicht als uns die Leitstelle anfunkt:

    LST: "X/83-1 von Leitstelle kommen"

    Kollege RS (zu uns): "Das wird wohl nichts mehr mit einem pünktlichen Schichtende."

    Ich (zum RS): Wäre auch zu schön gewesen. (zur LST): "X/83-1 hört"

    LST: "Fahren sie in die XY-Straße, dort Krankentransport." (Krankentransporte mit RTW sind während der Nachtschicht selten, aber nicht unüblich)

    Ich: "Krankentransport in der XY-Straße, so verstanden. Ist zu dem Einsatz näheres bekannt?"

    LST: "Soll sich um eine junge Frau handeln, die seit Wochen unter Bauchschmerzen leidet, die Wohnung ist im dritten Stock."

    ...


    Nach ca. 8 Minuten erreichten wir den Einsatzort und wurden ins Schlafzimmer geführt, wo wir die besagte Patientin vorfanden. Während wir besprachen wie wir sie am besten in unseren RTW transportieren passierte etwas äußerst Unerwartetes: Der Bauch der Patientin dehnte sich auf etwa das Doppelte der ursprünglichen Größe, während sie selber starke Schmerzen hatte. Ergebnis des Ganzen: Innerhalb von drei Minuten kommt ein Mädchen auf die Welt. Danach mussten wir nicht mehr viel tun: Wärmeerhalt, Abnabeln, mit dem NEO-Team kurzschließen und auf deren Anweisung ins nächste Krankenhaus. Letztendlich waren Mutter (Uterus kontrahiert gut, keine übermäßige Blutung) und Kind (geschätzt 38. SSW, APGAR: 9) wohlauf, lediglich der Vater war etwas kreislaufschwach.


    Im Nachhinein war es ein gelungener Abschluss einer leicht stressigen Schicht, aber hätte uns nicht jemand vorwarnen können!? Kurioserweise nicht, denn auch die werdenden Eltern wussten nichts von einer Schwangerschaft, selbst ein Test wenige Wochen zuvor war negativ und auch sonst wies kaum etwas darauf hin. Tja, unverhofft kommt oft...

  • Dann erzähle ich auch Mal eine Geschichte. Auch wenn ich nicht in einer der Farbfraktionen bin, habe ich etwas erlebt.

    Ich war mit einer Freundin unterwegs. Sehen jemanden am Straßenrand liegen, dem Pfeffer ins Auge gesprüht worden ist. (keine Zeugen der Tat ansich). RTW gerufen, hält vor dem Patienten und somit vor meinem Auto. Polizei kam, hält hinter meinem Auto. Während einer Zeugenaufnahme rollt dieser Streifenwagen auf mein Auto drauf. Es geschah wir in Zeitlupe. Das Auto war ein Automatikwagen und die Beamtin am Steuer hat das wohl vergessen.

    Die Unfall Aufnahme musste dementsprechend auch eine anderer Bezirk machen. Von unserer Ankunft bis Abschluss der Unfallaufnahme hat ca. 2 Stunden gedauert.


    Folge Geschichte zum selben Fall. Diesmal vom Amtsgericht.

    Ich bekomme eine Vorladung zur Zeugenaussage. Habe mich schon gewundert, weil vorher schon nichts darüber gehört habe. Als ich dann beim Amtsgericht im Saal war, haben sich Richter und Anwalt gefragt, warum ich überhaupt eingeladen worden bin.


    Hatte mich auch vorher schon gefragt, warum ich die Vorladung bekomme, aber die Freundin nicht.


    Ende vom Lied: Knöllchen vorm Amtgericht, weil ich nicht gesehen habe das ich auf einem Arztparkplatz gestanden habe. Erstattung der Fahrtkosten bzw eine kleine Entschädigung.

    Ich heiße Till, komme aus Soest und bin Autist. Kleines Wort aber große Wirkung im (Sozial)Leben.

    Wer mehr wissen möchte, einfach per PN fragen.


    Verband: Kreis Soest & Umgebung

  • Ein Erlebnis aus meiner privaten Fundkiste:


    Ich war mit einem Kumpel auf dem Weg zu einer Veranstaltung. Die war weiter weg, also Anreise mit Auto über die Autobahn - so weit, so klar.

    Da ich vorher zu doof war zu schauen, waren wir gezwungen unterwegs einen Tank-Stopp einzulegen. Wir wollten uns dann auch noch etwas stärken und sind in die angrenzende Raststation. Als wir dann wieder raus kamen, sahen wir am Parkplatz langsam aber sicher einen Menschenkreis entstehen.


    Nachdem wir dann den - mit leicht panisch unterlegten Ton - Satz "Hallo?!? Hören sie mich?!? HALLO?!?" gehört haben, sah mich mein Kumpel an und sagte nur: "Lauf, Sani! LAUF!"

    Ich zwängte mich durch die Leute und hab dann mit meiner Arbeit begonnen. Zu meinem Kumpel hab ich nur gerufen, dass er den Rettungsdienst rufen soll, sah aber zeitgleich, dass er schon am telefonieren war.


    Ich hab dann nach Angehörigen des Pat. gerufen, die war zwar da, aber so geschockt, dass sie keinen geraden Satz raus brachte. Sie stammelte nur was von "Klopause" und "5 Schritte dann zusammengefallen". Ein anderer Passant bestätigte dieses. Da selbstständige Atmung vorhanden war und guter Puls war meine Vermutung ein Kollaps mit ordentlich eingetrübten Bewusstsein.

    Somit war als nächstes die stabile Seitenlage dran... Ich bat die Leute zurück zu weichen, da uns einige inzwischen doch ordentlich auf die Pelle gerückt waren. Bei den meisten half die Bitte auch.


    Während der ganzen Zeit nörgelte aber ein Mann herum, der alle - wirklich ALLE - Klischees eines Gaffers vereinte.

    "Gehen sie weg, ich kann nichts sehen" und "haben sie überhaupt eine Ahnung, was sie da tun" waren noch die harmlosesten Meldungen. Andere Passanten halfen mir entweder direkt oder indirekt, zum Teil beim Patienten, zum Teil bei und mit umliegenden Dingen. (Hab ich schon erwähnt, dass es Sommer war und gefühlte 50° im nicht vorhandenen Schatten??)


    Da ich gerade dabei war, den Pat. in die Seitenlage zu drehen und entsprechend auch etwas Platz brauchte - was der Gaffer stetig zu verhindern versuchte, durch aggressives "Im-Weg-stehen", zum Teil aber auch durch Rammen seines Knies in meinen Rücken - bin ich dann mal einen ordentlichen Ausfallschritt zurück gewichen. Leider war der blanke Fuß, vor allem die Zehen (Flip-Flops sind in dem Fall doof) unter meinen Schuhen... uppsie...

    Darauf folgte viel Gezeter und Geschimpfe, ich hatte aber Platz und er war auf Abstand. "Ich zeig dich an wegen Körperverletzung" war seine Aussage.


    Im Hintergrund hörte ich aus der Ferne den mir bekannten Glockenschall und war froh auf die Unterstützung durch die "offiziellen" Sanis. Was ich nicht wusste war, dass auch die Polizei mit verständigt wurde und auch kurz darauf eintraf.


    Ich zeigte den Kollegen meinen Dienstausweis und habe ihnen den Pat. übergeben und auch die Infos, die ich bis zu dem Zeitpunkt gesammelt hatte. Die bedankten sich, kümmerten sich weiter um den Pat. und verfrachteten ihn dann in den RTW.


    Ich ging dann mal 5 Meter zurück und wollte durchschnaufen. In dem Moment stürmte schon der Gaffer auf mich zu. Hinter ihm ein Polizist nach.

    "Hier! Das ist er! Den will ich anzeigen! Mutwillige Körperverletzung! Er ist mir mit voller Absicht auf den Fuß getreten, wahrscheinlich ist was gebrochen!"

    Der Polizist fragte mich dann, ob das so stimmte - im Moment kannte er ja nur die eine Seite.

    Ich bejahte, dass ich "in der Hitze des Gefechtes und dem Platzmangel" dem Mann durchaus "unabsichtlich" auf den Fuß getreten sein könnte.

    Inzwischen haben einige Leute das aber mitbekommen und sind in unsere Richtung, um mir zur Seite zu stehen, kamen aber nicht wirklich zu Wort, da der Polizist zuerst nur mit mir reden wollte.


    Er verlangte nach einem Ausweis. Da ich ihn ohnehin schon in der Hand hielt, gab ich ihm meinen Dienstausweis. "Aha, sie sind Mitarbeiter des Rettungsdienstes?" fragte der Polizist. Ich bejahte dieses. Der Gaffer hatte aber auf einmal ein Kinn bis zu den Knien...

    Der Polizist fragte mich nochmal: "Der Mann will sie wegen Körperverletzung anzeigen, weil sie ihm auf den Fuß getreten sind. Ist ihnen das klar?"

    Ich sagte: "Ja, ist es mir. Ich möchte dann aber bitte den Mann anzeigen. Zum einen wegen unterlassener Erster Hilfe, zum anderen hat er versucht mich abzuhalten dem Pat. zu helfen, indem er mir dauernd im Weg stand und vergleichbares. Und zum letzten hat er mir mehrmals sein Knie in meinen Rücken gerammt, während ich die Lebensfunktionen des Pat. überprüft habe und auch danach mehrmals."


    Danach sahen sowohl der Polizist als auch ich das sich der Gaffer Schritt für Schritt vom Geschehen entfernen wollte. Er wurde sogleich wieder vom Polizisten zurück gepfiffen. Dieser notierte sich nur mehr meine Daten, zerriss den Zettel, den er bereits bzgl. meiner Körperverletzung am Gaffer begonnen hatte und wandte sich ausschließlich nur mehr dem Gaffer zu...

    Die anderen Passanten hatten inzwischen schon beim Kollegen des Polizisten die Sachlage erklärt, deshalb war meine Aussage - bis auf das Nötigste - nicht weiter nötig.

    Mein Kumpel und ich durften weiter ziehen.


    Dann hab ich mal durchgeschnauft, wir sind nochmal in die Raststätte und haben uns frisch gemacht. Der Geschäftsführer hat das ganze mitbekommen und hat - da mein Shirt komplett durchgeschwitzt war - mir eines aus dem Shop geschenkt, und auch noch eine kleine Wegzehrung durfte ich mir "aufs Haus" mitnehmen.


    Was wurde aus dem Gaffer?

    Ich bekam ein paar Wochen später einen Anruf von einem Gericht aus der dortigen Gegend. Sie haben mir die Wahl gestellt: entweder telefonisch die Aussage aufnehmen oder zur Verhandlung erscheinen. Ich bat um telefonische Aussage. Nachdem meine Aussagen sich mit sämtlichen anderen Aussagen gedeckt haben, war das Gericht damit einverstanden.

    Und der Gaffer wurde zu einer ordentlichen Geldstrafe verurteilt.

  • Auch eine nicht immer tägliche Situation:

    Mittags, kurz nach der Nahrungsaufnahme (die ordentlich ausfiel) auf der Feuer- und Rettungswache, ging der Melder: „medizinischer Notfall - bewusstlose Person“ an einer Autoselbstwaschstation.

    Da die Adresse neben einem Puff und 2 Kneipen lag, war unser erster Gedanke „C2-Intoxikation“

    Laut dem RescueTrack kam das NEF aus dem Nachbarbezirk.

    Also los. An besagter Adresse wurden wir von zwei Polizisten und ein paar Passanten empfangen. Auf dem Boden direkt am Rand zu einer Wiese lag eine Person in stabiler Seitenlage. Also ausgestiegen, mein Kollege schon mit Absaugung und C3 zum Patienten. Ich ging ins Auto zwecks Entnahme des Medumaten. Als ich rauskam, sah ich, wie mein Kollege mit der Rea beginnt.

    Also alles fertig gemacht - Defipatches geklebt, Defi-Modus aktiviert und Kollegen abgelöst.

    Leider war es Hochsommer und 40 Grad im Schatten.

    Nach dem ersten Zyklus hat mich ein Polizist abgelöst und ich konnte mich um andere Sachen kümmern.

    Mein Kollege legte unterdessen einen Larynxtubus. Da dieser nicht erfolgreich saß, wurde durch meinen Kollegen eine endotracheale Intubation durchgeführt. Das NEF kam erst, als der Tubus fixiert war.

    Kurz darauf ein ROSC - also ab in den (kühlen, schattigen) RTW. Dann leider wieder ein Kreislaufstillstand.

    Also unter Reanimation ins nächste KH.

    Im Status 6 auf die Wache, um zu Duschen und das Auto aufzufüllen, also wir kaum nach Erreichen der Wache von der Leitstelle angerufen wurden: wir sollten den ITW für einen Intensivtransport besetzen.

    Zum Glück konnten wir dies an den anderen RTW abgeben.

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  • Reanimation während der Fahrt erfolgreich?

    Zitat von Gundermann (Refrain des Liedes "Männer und Frauen")

    Von jeden Tag will ich was haben, was ich nicht vergesse: Ein Lachen, ein Sieg, eine Träne, ein Schlag in die Fresse!

  • CHaumi da hat das Karma aber mit Anlauf den richtigen getroffen...



    Aber ja Gaffer sind schon nervig... Ich war mal in Göttingen auf dem Bahnhof musste auf meinem Zug warten. In dem ICE der auf dem anderen Bahnsteig (also selber Bahnsteig anderes Gleis) stand hatte ein Fahrgast wohl ein Herz was nicht mehr so wollte wie es sollte.

    Naja ich stehe auf dem, sagen wir mal leicht überfüllten Bahnsteig, kommen zwei Bundespolisten an rein in den Zug... Dann nen Notarzt der mit Tasche in den ICE gesprungen ist. Und ca. 1 Minute Später karm mit dem Aufzug zwei Sanis + Trage hoch. Problem ist nur in Göttingen muss man im Aufzug eine 90 ° drehung machen, um oben wieder raus zu kommen, ein Vorgang der schon Mit Fahrrädern recht schwer ist, und naja so eine Trage ist dann doch etwas unhandlicher...

    Naja ich sehe das der Sani da die Trage nicht rausbekommt, sein Kollege übrigens mit dem ganzen Losen Zeug an Taschen schon mal in den ICE rein. Ich kämpfe mich die 3 Meter zum Aufzug, die Tür geht zu das Teil fährt runter... ich denke mir "Hm dat is ja merkwürdich"

    Guck den Verglasten Aufzugsschacht runter sehe den Sani einen Menschen der Marke "Ich bin super wichtig weil ich habe einen Aktenkoffer und einen Anzug an" aus dem Aufzug herraus zu komplementieren.

    Naja nach 30 Sekunden (mit leichtem Schubsen) fährt der Aufzug samt Sani und Trage, aber ohne Herr Superwichtig wieder hoch, hinter mir Oma Rücksichtslos mit ihrem Fahrrad. Tür geht auf und Oma Rücksichtslos schiebt ihr Fahrrad mit annähernd Lichtgeschwindigkeit in den Aufzug...

    Der Sani guckt mich an, ich gucke den Sani an und wie abgesprochen bitten wir die Oma doch bitte zu warten bis der Sani die Trage auf dem Bahnsteig hatte, Oma Rücksichtslos zieht Stinkig ab... Aber dann kommt Herr Superwichtig angedackelt, schiebt mich (die Tür Aufhaltens und mit an der Trage zerrend und betten das mir noch mal eben zwei Arme wachsen) an die Seite, und Bölckt dem Sani an "Er (Herr Superwichtig) habe nicht die Zeit darauf zu Warten bis so ein Idiot seine Trage denn aus dem Aufzug geholt habe und überhaupt man solle sich doch nicht so anstellen, der Patient könnte ja schon nicht so wichtig sein".

    Ich Dränge mich wieder an die Tür und versuche den Sani weiterzuhelfen, Herr Superwichtig mosert weiter rum, da schnaußt der Sani zurück dann solle sich Herr Superwichtig doch beschweren...

    Naja habe ich schon erwähnt das an dem ICE Waagen ein Schaffner stand der aufgepasst hat das niemand in den Waagen mit dem Herzkasper zusteigt? Nein? Naja dieser Schaffner hat den Polizisten im Waagen nen Wink gegeben, die darauf hin uns zur Hilfe gekommen sind nach dem wir zu viert ziemlich komische Dinge mit der Trage gemacht haben und die ENDLICH auf dem Bahnsteig stand haben die Cops sich dann dem Herrn Superwichtig angenommen.

    Da ich grade meinem Zug noch hinterhergucken konnte hab ich mir das Gespräch zwischen der Cops und Herr Superwichtig noch ein wenig mit angehört. Der Herr Superwichtig wollte in den ICE in dem der Pat. grade um sein Leben kämpfte. Naja Ende vom Lied der Herr Superwichtig hat ein paar sehr unüberlegte Worte zu einem der Polizisten gesagt, ich meine mich an solche Dinge wie "Nazi, Idioten und anderes noch schlimmeres erinnern zu können) was die Cops für eine etwas größere Sache hergenommen haben.

    Naja das "Gespräch", auch wenn nur die Polizisten Gesprochen und Herr Superwichtig sich daneben benommen hat, Hat länger gedauert als die Versorgung des Pat.

    Notarzt Sanis und Trage aus dem ICE raus den Bahnsteig runter (diesmal über die Treppe) und der ICE fährt ab. Herr Superwichtig noch am herumpöbeln.


    Ende vom Lied, ich habe meinem Zug Verpasst, hatte eine Stunde Aufenthalt und habe geholfen. Herr Superwichtig hatte den Tag wohl einen ungeplanten Aufenthalt (war an dem Tag der Letzte ICE da die anderen wegen Bau ausgefallen waren) in Göttingen und wenn ich das Korrekt mitbekommen habe eine Anzeige wegen Beleidigung an der Backen...

    Kann Nett sein - Kann aber auch die Axt im Wald sein... Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.


    Fühlt sich derzeit gezwungen für Dinge Partei zu ergreifen mit denen er selbst unzufrieden ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Kirk1993 ()

  • Reanimation während der Fahrt erfolgreich?

    Nein, also wir sind unter Reanimation in den Schockraum. Und dort wurden wir vom aufnehmenden Arzt (einer von 2, die im SR waren) angeschnauzt, warum wir unter normaler Reanimation ins KH fahren. (Wir haben auf den NEF nämlich den Zoll AutoPulse, doch es hätte mehr Zeit gekostet, den anzulegen, als direkt unter normaler Rea zu fahren)


    Nach 15 Minuten Reanimation auf unserer Trage im Schockraum wurde dann die Reanimation eingestellt.

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  • Endlich jmd mal der verurteilt wurde


    Habe mehrfach schon Anzeige ertattet, nie was passiert. Man resigniert einfach…

  • CHaumi da hat das Karma aber mit Anlauf den richtigen getroffen...

    Ja, ab und zu geht es ganz schnell...

    Ich hab mir dort nur gedacht: "Was du nicht willst, das man dir tut..."

    Das es so schnell geht, damit hab ich nicht gerechnet.


    Endlich jmd mal der verurteilt wurde


    Habe mehrfach schon Anzeige ertattet, nie was passiert. Man resigniert einfach…

    Ich hab damit ehrlich gesagt gar nicht gerechnet. Ich hab das nur angebracht, weil es so ein Ar... war.

    Das sich der Polizist dann wirklich so bemüßigt fühlte, das hab ich gar nicht mitbekommen.

    Dazu muss ich sagen, dass ich aber auch nicht weiß, was dann wirklich beim Pat. raus gekommen ist... Er konnte ja durchaus auch was schlimmeres gehabt haben, als den Kollaps, den ich vermutete...

    Bei mir war das bis jetzt die einzige Anzeige, die ich in dieser Art gestellt habe. Ich dachte mir damals zum einen schon - den jetzt geflügelten Satz - "ich habe besseres zu tun" und zum anderen habe ich auch schon sehr früh resigniert - genau wie du es sagst...