Menschenrettung aus Güllegrube

  • Ich denke wir verstehen uns schon, was mich irre gestört hat ist der Punkt "Gülle ist stark toxisch" denn das ist definitiv so nicht korrekt.


    Schwefelwasserstoff dagegen ist böse und da gebe ich dir recht, auch was die verlinkte Seite angeht: ist schwerer als Luft und bleibt deshalb grundsätzlich mal in der Grube - Erstickungsgefahr beim Einstieg, siehe dem ersten Kommentar von mir bezüglich Freimessen etc. und auch Rauchen oder Schweißen im Stall wo die Glut in die Güllekanäle fallen kann ist manchmal nicht so clever denn H2S brennt auch ganz gut.

    Dass man Gülle auch nicht atmen kann brauchen wir nicht zu besprechen...


    Um bei diesem Einsatz zu bleiben: wenn eine Rettung möglich ist dürfte im Notfall eine Feuerwehr mit Grundausstattung dazu reichen, mehr ist vermutlich hilfreich aber nicht zwingend erforderlich. Wenn da ein RW oder eine DLK drin bleibt und beides wie oben mit Prozentsatz - kein Problem, über die Höhe kann man sich sicher ausgiebig streiten.

    Den Ansatz was für die Wasserrettung zu machen kann ich nachvollziehen, bei diesem Einsatz finde ich das aber nicht angebracht.

  • Können schon mehr als 1,80 Tief sein und das reicht voll und ganz um komplett in der Brühe zu verschwinden. Vergesst nicht, dass Gülle alles andere als durchsichtig ist und stark toxisch. Daher benötigt man auch Taucher und nicht nur PA, da letztere nicht für den Gebrauch in Flüssigkeiten zugelassen sind.


    Taucher werden benötigt um die ggf. ohnmächtige Person zu sichern oder falls diese untergegangen ist, zu finden. Siehe Realbezug in meinem Post.

    Was hast du denn für Vorstellungen von Tauchern!? Keine Wasserwacht oder Feuerwehr taucht dir in Gülle rum, dafür ist der normale Tauchanzug auch nicht ausgelegt.


    DL, RW und Höhenrettung auf 100%. Ansonsten dafür.

  • Was hast du denn für Vorstellungen von Tauchern!? Keine Wasserwacht oder Feuerwehr taucht dir in Gülle rum, dafür ist der normale Tauchanzug auch nicht ausgelegt.

    Wie im anfangspost verlinkt, werden Taucher zu solchen Einsätzen mit angefordert.


    2 Andere Beispiele für Tauchereinsätze:

    https://www.harzkurier.de/loka…grube-nach-Diebesgut.html


    Hier auh mal ein Beispiel, dass es auh deutlih tiefere Gruben gibt, leider wurde es eine Bergung:

    https://www.mainpost.de/region…ahrer-tot;art1726,3145080

  • Super Beispiele Keksgesicht:

    der erste Link führt zu einem Einsatzbericht wo als Bildunterschrift folgendes zu lesen ist:

    Polizeitaucher Stephan Lange steigt ins kalte Wasser des alten Güllebehälters, um den gestohlenen Zigarettenautomaten zu suchen.

    Also keine Gülle sonder Wasser (Wahrscheinlich Regenwasser).


    Der zweite Link führz zu einem Bericht der 13 Jahre alt ist (siehe nachfolgens Akualisierungsdatum) und den man nicht ganz lesen kann weil man dazu einen Zugang benötigt.

    15:10 Uhr Aktualisiert am:

    03. Dezember 2006

    22:29 Uhr

    Also damit kannst du einen Tauchereinsatz nicht begründen.

    So und damit nicht genug ich bin seit 45 Jahren bei einer Stützpunktfeuerwehr tätig - habe da schon mehr als einen Einsatz bei Güllegruben gefahren - Taucher waren da aber nie dabei. Nichtmal bei einem Biogasanlagen-Einsatz wo ein Rohr geplatzt war.

    Liebe Grüße

    :love:Wolfgang8o

    aus dem schönen Rottal ;)


    "Gott zur Ehr - Dem Nächsten zur Wehr":saint:


    Wenn ich einzelne Wörter fett und in Großbuchstaben schreibe ist das kein Schreien sondern eine Hervorhebung

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